Volleyball: Bundesliga Frauen

USC-Trainerin Lisa Thomsen „mega happy“ mit dem Status quo

Münster

Der USC Münster steht vor einem personellen Umbruch, das Gesicht der Mannschaft wird sich in der Saison 2021/22 verändern. Drei Neuzugänge sind bereits verkündet, weitere Abschlüsse mit potenziellen Verstärkungen stehen bevor. Nicht nur deswegen ist Trainerin Lisa Thomsen zufrieden, ihre Planungen und Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Ist „total zufrieden“ und „mega happy“ mit dem Stand der Dinge beim USC: Trainerin Lisa Thomsen, die momentan die Saison 2021/22 vorbereitet. Foto: Jürgen Peperhowe

Auf dem Bildschirm ihres Laptops steht es schwarz auf weiß: „Saison 2021/22 – Technik, Taktik und Systeme. USC Münster. 1. Volleyball-Bundesliga“ ist dort auf dem Deckblatt ihrer Datei zu lesen. Lisa Thomsen ist fleißig, bereitet die anstehende Spielzeit akribisch und gewissenhaft vor – und liegt dabei gut auf Kurs, bestens gelaunt berichtet die Trainerin der Unabhängigen von den Fortschritten. „Ich bin total zufrieden und super, super positiv. Die Dinge und Überlegenungen, wie wir den Verein perspektivisch aufstellen wollen, entwickeln sich sehr gut, ich bin mega happy“, sagt die 35-Jährige.

Sportlich läuft die Kaderplanung auf Hochtouren, nach einem „typischen, weil schleppenden Anfang“ sind einige der offenen Stellen bereits besetzt. Müsste der USC von jetzt auf gleich eine Partie bestreiten, hätte er eine spielfähige Mannschaft parat. Neben den gebliebenen Mittelblockerinnen Barbara Wezorke und Juliane Langgemach sowie Libera Erika Kildau – die 18-Jährige unterschrieb jüngst ihren ersten Profi-Vertrag – stellte der Bundesligist die Niederländerin Iris Scholten (Diagonal), die Portugiesin Marta Hurst (Außen/Annahme) und Meghan Barthel (Zuspiel) vor, mit dem Youngster Mia Kirchhoff vom Bundesstützpunkt umfasst das Aufgebot sieben Spielerinnen. „Der Kader bekommt Formen, wir sind schon sehr weit“, erklärt Thomsen, die von Einigungen mit weiteren Verstärkungen spricht. „Wir sind bald bis auf vielleicht eine Position fertig.“

Zwölf Spielerinnen im Kader

Zwölf Frauen stark soll das Team des USC sein, dabei soll es „hinter der starken Starting Sieben jünger und talentiert“ werden. Wie etwa mit Barthel und Kirchhoff, die das Grundkonzept, weiter auf „junge deutsche Spielerinnen zu setzen“, tragen. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit dem Bundesstützpunkt noch weiter ausbauen und mit Leben füllen“, sagt die ehemalige Nationalspielerin, die den Einbau der Talente in den Trainingsbetrieb als „absolute Bereicherung“ bezeichnet.

Anfang August will sie mit der Vorbereitung auf die neue Saison loslegen, der genaue Zeitpunkt wird bei Verkündung des Spielplans – der Bundesliga-Auftakt ist für Anfang, Mitte Oktober vorgesehen – konkretisiert. Wie anstehende Trainingsmaßnahmen und Testspiele. „Viele Dinge sind noch nicht exakt planbar, etwa ob Turniere möglich sein werden. Aber wir haben eine Grundidee und schauen dann, was möglich ist“, so Thomsen.

Ein bisschen Arbeit bleibt ihr also noch, ein paar weitere Seiten wird ihre Arbeitsdatei bestimmt noch dazubekommen. Auch wenn Thomsen und der Sportliche Leiter Ralph Bergmann schon eine Menge auf den Weg gebracht und angeschoben haben.

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