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Volleyball: Bundesliga Frauen

USC vor drittem Duell mit Tabellennachbar Wiesbaden

Münster

Im Saisonduell zwischen dem USC Münster und dem VC Wiesbaden steht es 1:1. Die Unabhängigen verloren das Hinspiel in der Liga 2:3, im Pokalwettbewerb gelang ihnen die Revanche. In Hessen steht an diesem Freitag der dritte Vergleich an – er könnte richtungsweisend sein.

Von Wilfried Sprenger

Nikolina Maros (rechts) kehrt nach Quarantäne-Pause in den USC-Kader zurück. Die 24-Jährige könnte auf der Diagonalen Vielspielerin Iris Scholten Entlastungszeiten geben. Foto: Jürgen Peperhowe

Beim Blick auf die Tabelle erfährt der USC Münster Bestätigung. Unmittelbar nach Rückrundenbeginn belegt der Volleyball-Bundesligist Rang acht, das würde genügen zum Einzug in die Playoffs. Allerdings ist der Vorsprung auf die punktgleichen Roten Raben Vilsbiburg so dünn, wie er nur sein kann – und deshalb nicht der Rede wert. Natürlich ist es ratsam, nicht nur nach hinten, sondern auch nach vorn zu schauen. Als Siebter liegt der VC Wiesbaden aktuell fünf Zähler und somit ein gutes Stück voraus.

Thomsen schaut nicht aufs Klassement

Am Freitagabend (20 Uhr) kommt es in der hessischen Landeshauptstadt zum Duell der Tabellennachbarn.

Lisa Thomsen kennt das Klassement natürlich. Nachhaltig beschäftigt sie das Zahlenwerk nicht. „Die Tabelle ist verschoben, es stehen noch Nachholspiele aus. Jetzt schon zu rechnen, wäre müßig und macht auch keinen Sinn“, sagt Münsters Trainerin. Auf die Partie in Wiesbaden folgt für den USC der NRW-Vergleich mit Aachen (Sechster) am kommenden Freitag – danach könnte die Tabelle schon mehr Orientierung bieten.

Sei’s drum: Die Unabhängigen müssen strampeln, um die Playoff-Teilnahme zu erreichen. Wiesbaden ist ein Kontrahent mit ähnlicher Kragenweite. In der Hinrunde ging das Heimspiel sehr unglücklich 2:3 verloren, kurz darauf revanchierte sich der USC im Pokalwettbewerb und gewann auswärts blitzsauber 3:0.

Wiedersehen mit Benedikt Frank

An diese Leistung gilt es anzuknüpfen, doch Obacht: Die Schützlinge von Münsters Ex-Trainer Benedikt Frank sind gerade sehr formstark unterwegs. Mit Erfolgen in Dresden (3:2) und Vilsbiburg (3:0) verbesserten sie ihre Position spürbar. Viel wird davon abhängen, inwieweit es dem USC gelingt, Wiesbadens überragende Angreiferin Laura Künzler einzubremsen. „Wir müssen definitiv gut und mutig aufschlagen. Ich rechne mit einer Begegnung, die bis zum Ende Spitz auf Knopf steht“, erklärt Thomsen.

Münster wird lediglich die verletzte Mittelblockerin Sara Dukic fehlen. Für sie rückt Maya Sendner (17) ins Team. Nikolina Maros ist am Donnerstag erst aus der Quarantäne und später ins Training zurückgekehrt. Ob die Österreicherin direkt Spielanteile bekommt, ließ Thomsen offen. „Ich freue mich, dass sie wieder dabei sein kann. Emotional ist sie für uns super wichtig“, so die Trainerin.

Das Nachholspiel beim Schlusslicht VC Neuwied wird vermutlich am 2. Februar ausgetragen.

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