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Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen

BSV Ostbevern grübelt: Was ist los beim VC Allbau Essen?

Ostbevern

Der nächste Gegner bereitet dem BSV Ostbevern Kopfzerbrechen. Nicht, weil der VC Allbau Essen so übermächtig erscheint, sondern weil der Gast aus dem Ruhrgebiet einen glatten Saison-Fehlstart hingelegt hat. Wie ist das zu bewerten, fragt man sich beim BSV.

-rau-

Amelie Strothoff (l.). wurde gegen Berlin als beste Spielerin ihres Teams ausgezeichnet. Das Bundesstützpunkt-Talent fehlt dem BSV gegen Essen. Foto: Aumüller

Wenn ein Gegner klare Stärken und womöglich auch Schwächen hat, kann ein Trainer seine Mannschaft darauf im Vorfeld gezielt einstellen. Er kann die Übungseinheiten darauf abstimmen. Für die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern war das in dieser Woche etwas schwierig. Sie empfangen am Sonntag (16 Uhr) in der Beverhalle den VC Allbau Essen. Stärken und Schwächen des Gastes? Gute Frage.

Auf Platz vier und drei

Was er vom dritten Gegner nach dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga Nord zu halten hat, weiß Münch zurzeit gar nicht. „Eigentlich hätte ich gesagt, Essen gehört mittlerweile zu den etablierten Mannschaften in der Liga“, sagt er. Der Club aus dem Ruhrgebiet, 2019 gemeinsam mit Ostbevern aufgestiegen, landete in den vergangenen beiden Jahren auf dem vierten und dritten Platz. Jetzt aber „sind sie sehr bescheiden gestartet“, so Münch. Die Essenerinnen verloren in Emlichheim und gegen Köln jeweils mit 0:3.

Was ist mit Werzinger und Ossowski?

Was die Resultate aussagen? Münch ist unschlüssig. „Köln ist selbst ernannter Meisterschaftsfavorit, Emlichheim eine spielstarke, junge Mannschaft. Vielleicht hatte Essen an den ersten beiden Spieltagen auch nur undankbare Gegner“, grübelt der BSV-Coach. Ihn wundert, dass mit Lena Werzinger und Alisha Ossowski zwei klangvolle Namen im Essener Außenangriff in den ersten beiden Spielen nicht dabei waren. Ob sie möglicherweise in Ostbevern auflaufen?

Ohne Amelie Strothoff

Der BSV tritt wieder mit zwölf Spielerinnen an. Sophia Fallah wurde am Montag am Finger operiert, sie fällt weiter aus. Anna Dreckmann ist wieder da und gibt ihre Saisonpremiere. Dafür fehlt Stützpunktspielerin Amelie Strothoff (Urlaub).

Die BSV-Frauen hatten nach dem 3:0-Sieg beim Schweriner SC II zu Hause mit 1:3 gegen den BBSC Berlin verloren. Die Niederlage habe das Team angestachelt, berichtet Dominik Münch. „Wir spielen zu Hause und wir haben letzte Woche gemerkt, dass uns der gute Durchschnitt der Liga nicht schocken muss. Da können wir mitspielen.“ Bleibt eben nur abzuwarten, wie stark Essen ist.

Das übernächste Spiel steht für den BSV Ostbevern erst wieder am 22. Oktober (Samstag, 19 Uhr) in Köln auf dem Plan.

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