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Volleyball: 3. Liga West Frauen

BSV Ostbevern muss in Bremen auch an sich selbst denken

Ostbevern

In seinem letzten Vorrundenspiel reist der BSV Ostbevern zum TV Eiche Horn Bremen. Die Gäste haben das Ticket für die Aufstiegsrunde längst gebucht, Bremen hat noch Chancen auf einen der drei Plätze. Die BSV-Frauen sind nicht nur Zünglein an der Waage, sondern müssen auch an sich selbst denken.

-rau-

Das Hinspiel gegen Bremen verlor der BSV mit 1:3, hier Vera Horstmann (Nummer 8) und Andrea Mersch-Schneider (7). Foto: Aumüller

Zum zweiten Mal in dieser Saison lassen sich die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern im komfortablen Reisebus zu einem Auswärtsspiel kutschieren. Diesmal aber ohne Fans an Bord, denn Zuschauer sind am Sonntag (16 Uhr) beim TV Eiche Horn Bremen nicht zugelassen.

Der BSV hat als Tabellenführer der Vorrundengruppe 2 längst einen der drei Plätze für die Aufstiegsrunde der 3. Liga West sicher. Bremen kann als Vierter noch den USC Münster II überholen, müsste aber wohl Ostbevern schlagen, um noch in die Meisterrunde zu kommen. Der BSV ist in seinem letzten Vorrunden-Match (Bremen hat noch drei Spiele) aber nicht nur Zünglein an der Waage. Das Team muss auch an sich selbst denken, weil die Punkte aus den Duellen mit den anderen beiden Vereinen, die in die Aufstiegsrunde einziehen, mitgenommen werden. Gegen den USC II haben die BSV-Frauen fünf Punkte geholt, gegen Bremen haben sie das Hinspiel mit 1:3 verloren – eine von nur zwei Niederlagen in elf Spielen.

Immer heiße Schlachten

„Wir haben diese Ausgangslage intern kurz angesprochen, damit ist es aber auch gut. Das ist nicht der Gedanke, mit dem wir ins Spiel gehen wollen“, sagt BSV-Trainer Dominik Münch. Sondern? „Wir haben uns mit Bremen immer heiße Battles geliefert. Das wird eine spannende Her­ausforderung. Und wir wollen nicht zweimal gegen eine Mannschaft verlieren. Das reicht uns als Motivation.“ Beim 1:3 in der Hinserie „hat uns die Stärke von Bremen etwas überrumpelt“, so Münch. Mit Ex-Nationalspielerin Dominice Steffen und Bernice Andoh habe Bremen zwei Spielerinnen, „die den Unterschied ausmachen“. „Die Mannschaft ist sehr erfahren und auch in der Breite stark besetzt“, sagt der BSV-Coach.

Vor der Pause bis zur Meisterrunde (Beginn am 12./13. Februar) reist der BSV mit vollem Kader nach Norddeutschland. Auch Sabrina Roer (zuletzt im Urlaub) sitzt mit im Reisebus.

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