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Volleyball: 2. Bundesliga Nord

BSV Ostbevern spielt zum schlechten Zeitpunkt bei Bayer Leverkusen

Ostbevern

Der nächste Gegner von gehobener Zweitliga-Klasse: Der BSV Ostbevern muss bei Bayer Leverkusen bestehen. Die 0:3-Niederlage zuletzt gegen Borken macht dem BSV Mut. Für das Spiel beim Werksteam hat der Aufsteiger allerdings einen ganz schlechten Zeitpunkt erwischt.

-rau-

Voller Fokus auf das nächste Spitzenteam: Franziska Seidel und die BSV-Frauen sind bei Bayer Leverkusen gefordert. Foto: Aumüller

Den Spielplan kann man sich nicht aussuchen, das ist klar. Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern haben ein bisschen Pech, dass sie am heutigen Samstag (19.30 Uhr) in der Ostermann-Arena beim TSV Bayer 04 Leverkusen antreten müssen. Zu Saisonbeginn wäre die – in jedem Fall sehr anspruchsvolle – Aufgabe vielleicht etwas dankbarer gewesen.

Fünf Siege in Folge

Das Werksteam ist mit drei Niederlagen gestartet. Mittlerweile hat es das Feld in der 2. Bundesliga Nord von hinten aufgerollt. Mit fünf Siegen in Folge, davon zuletzt viermal hintereinander mit 3:0, haben sich die Leverkusenerinnen auf den vierten Platz geschmettert. Da gehören sie auch hin, meint Dominik Münch. „Sie waren in den letzten Jahren immer unter den ersten Vier, waren vor zwei Jahren Meister und werden auch in dieser Saison wieder oben dabei sein“, sagt der BSV-Trainer.

Gleichmäßig stark besetzt

Und der schlechte Bayer-Start? „Die Mannschaft hatte anfangs starke Gegner“, so Münch. „Und sie musste sich erst finden mit einem neuen Trainer und ein paar Veränderungen im Kader.“ Das Bayer-Ensemble habe ein anderes Profil als die Spitzenteams aus Borken und Stralsund. „Sie haben keine absolute Ausnahmespielerin in ihren Reihen, sondern eine sehr ausgewogene, auf allen Positionen sehr gleichmäßig besetzte Mannschaft – kompakt und gut abgestimmt in allen Bereichen“, analysiert der Ostbeverner Coach. Er kann nach der Genesung von Kathrin Pasel mit dem kompletten Kader planen.

Vier Niederlagen in Folge

Beim BSV macht es niemanden nervös, dass die Truppe viermal hintereinander verloren hat. Der Aufsteiger hatte ein hartes Programm mit vier Gegnern aus der oberen Tabellenhälfte. Die Kontrahenten gleicher Kragenweite kommen noch vor Weihnachten mit Oythe, Hamburg und Emlichheim.

Beim 0:3 zuletzt gegen Spitzenreiter Borken zeigten die BSV-Frauen ein mitreißendes Spiel. „Wenn wir wieder so mutig auftreten“, sagt Münch, „haben wir bessere Chancen, auch einen Satz zu holen.“ Obwohl das in Leverkusen inzwischen schwieriger ist als zu Saisonbeginn.

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