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Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen

Eine weitere Zusage und zwei Abgänge beim BSV Ostbevern

Ostbevern

Jetzt sind drei weitere Personalien beim BSV Ostbevern geklärt. Nachwuchshoffnung Leonie Ottens bleibt dem Verein erhalten. Der BSV muss künftig aber ohne Franka van der Veer und Clara Tewinkel planen. Mit einer Mittelblockerin von auswärts ist sich der Club schon einig. Der Wechsel ist aber noch nicht perfekt.

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Auf Franka van der Veer muss der BSV künftig verzichten. Foto: Ralf Aumüller

Die Personalplanungen beim künftigen Volleyball-Drittligisten BSV Ostbevern schreiten voran. Jetzt sind drei weitere Personalien geklärt. Wie der Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord mitteilt, bleibt Nachwuchsspielerin Leonie Ottens dem Verein erhalten. Es ist die achte Zusage bei den Blau-Weißen für die Saison 2021/22.

Auf Franka van der Veer und Clara Tewinkel muss der BSV künftig verzichten. Außerdem stehen bereits Luisa van Clewe und Johanna Müller-Scheffsky als Abgänge fest.

Leonie Ottens bleibt beim BSV. Foto: Vera Horstmann

Ottens wurde im vergangenen Jahr aus der zweiten BSV-Mannschaft hochgezogen. Am ersten Spieltag feierte sie ihren 15. Geburtstag und gehörte damit zu den jüngsten Spielerinnen in der 2. Liga. In der kommenden Saison rechnet BSV-Trainer Dominik Münch damit, dass sie ihre Rolle im Team noch weiter ausbauen kann. Er ist überzeugt: „Wir werden in der 3. Liga viel Freude an ihr haben.“

Die jüngere Schwester von Beachprofi Lena Ottens wird sich in den nächsten Monaten zunächst einmal auf Beachvolleyball konzentrieren, heißt es in der BSV-Mitteilung weiter. Als Kaderspielerin durfte Leonie Ottens auch in den vergangenen Monaten trainieren.

Debüt mit 16 Jahren

Franka van der Veer steht dem BSV nicht mehr zur Verfügung. Die 18-jährige Abiturientin zieht es zum Studium nach Süddeutschland. Wie es mit ihrer Volleyball-Karriere weitergeht, ist noch nicht spruchreif. Aus ihrer Vorliebe für den Beachvolleyball hat sie zuletzt kein Geheimnis gemacht. Van der Veer holte bei den Deutschen Beachmeisterschaften 2019 Silber (U 17) und 2020 Bronze (U 19).

In der Halle debütierte die Ostbevernerin schon mit 16 Jahren in der ersten BSV-Mannschaft. In der Zweitliga-Hinrunde 2020/21 wurde die Diagonalspielerin zweimal zur MVP gekürt. Als sich der BSV im Januar vom Spielbetrieb zurückgezogen hatte, wechselte van der Veer für den Rest der Saison zum Ligakonkurrenten Borken.

Clara Tewinkel legt eine Pause ein. Foto: Vera Horstmann

Auch mit Clara Tewinkel kann der BSV bis auf Weiteres nicht mehr planen. Die 21-Jährige möchte nach ihrem Bachelor-Studiengang einige private Pläne umsetzen, wie es beim BSV heißt. Drittliga-Volleyball sei unter diesen Umständen nicht mehr möglich. Die Außenangreiferin kam 2016 vom TVE Greven zum BSV und spielte zunächst in der Jugend.

„Die Türen stehen Clara und Franka beim BSV immer offen“, betont Münch. Der BSV-Coach kann durch den Verbleib von Ottens, Vera Horstmann und Anna Dreckmann sowie durch die Rückkehr von Sophia Eggenhaus und Neuzugang Hannah Hattemer (beide von den Skurios Volleys Borken) mit fünf Spielerinnen auf den Außenangriffspositionen planen. Mit den beiden Liberas Andrea Mersch-Schneider und Franziska Seidel steht der Annahmeriegel. Für den Mittelblock hat Sabrina Roer bereits zugesagt. Zudem ist der BSV, so heißt es in der Mitteilung, mit einer Schnellangreiferin von außerhalb einig. Perfekt ist der Wechsel noch nicht. Münch zeigt sich optimistisch, dass die Spielerin ihre derzeit laufenden Prüfungen erfolgreich abschließt und zukünftig wieder mehr Zeit für den Sport aufbringen kann. Mit weiteren potenziellen Neuzugängen sei der Club in Gesprächen.

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