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Volleyball: 2. Bundesliga Nord

Müller-Scheffsky vom USC Münster zum BSV Ostbevern

Ostbevern

Johanna Müller-Scheffsky hat in Borken und Offenburg in der 2. Bundesliga gespielt. In Münster hat sie zuletzt Erstliga-Erfahrung gesammelt. Jetzt wechselt die 22-Jährige zum BSV Ostbevern – aber in ganz anderer Rolle und auf anderer Position als beim USC.

Ralf Aumüller

Nach einem Jahr als Ersatzlibera beim USC Münster ist Johanna Müller-Scheffsky beim BSV als Außen/Annahmespielerin eingeplant. Foto: privat

Sie soll die Rolle von Sophia Eggenhaus übernehmen: Für die langjährige BSV-Kapitänin, die zu den Skurios Volleys Borken wechselt, kommt Johanna Müller-Scheffsky nach Ostbevern. Die nötige Erfahrung bringt die Neue mit. Die 22-Jährige war bereits Stammkraft in der 2. Bundesliga und stand in der vergangenen Saison im Kader des Erstligisten USC Münster – dort allerdings auf der Libera-Position. Beim BSV ist sie als Außen/Annahmespielerin eingeplant. Das hat Müller-Scheffsky nicht nur in der Jugend, sondern auch bei den Zweitligisten Borken und Offenburg gespielt.

„Johanna erfüllt genau das gesuchte Profil: eine annehmende Flügelangreiferin mit reichlich hochklassiger Erfahrung – ehrgeizig und bereit, Verantwortung zu übernehmen“, sagt BSV-Trainer Dominik Münch. „Sie kann ein richtiger Leader bei uns werden.“

Linda Bock vor der Nase

Beim USC war die Linkshänderin Ersatzlibera. Sie hatte Nationalspielerin Linda Bock vor der Nase. „Es war eine coole Erfahrung. Ich habe nicht viel gespielt, aber sehr viel gelernt auf diesem hohen Niveau“, sagt Müller-Scheffsky über ihr Intermezzo in der 1. Bundesliga. Der USC hatte den einjährigen Vertrag nicht verlängert. „Ich hatte aber auch schon selbst überlegt, ob ich noch bleiben will. Der Zeitaufwand ist sehr groß – dafür, dass man dann nicht viel spielt.“ So war sie offen für andere Vereine. Einige BSV-Spielerinnen kennt die Mathematik-Studentin aus Münster bereits aus der Uni-Auswahl. Und sie habe viel Positives gehört und gelesen über den Volleyball in Ostbevern, sagt die Frau mit dem Spitznamen „Joms“.

Meister in der 2. Bundesliga Süd

Mit zehn Jahren ist Müller-Scheffsky bei ihrem Heimatverein ASV Senden mit dem Volleyball angefangen. Mit 15 ging sie zum Bundesstützpunkt nach Münster. Für den USC spielte Müller-Scheffsky eine Saison in der Oberliga und zwei Jahre in der 2. Liga. 2016 wechselte sie zum Zweitligisten Skurios Volleys Borken und 2017 zum Talente-Team des VCO Münster. 2018/19 wurde sie als Außenangreiferin mit dem VC Offenburg Meister in der 2. Bundesliga Süd, ehe der USC Münster sie als Ersatzlibera in seinen Erstliga-Kader holte.

Athletik und Cleverness

Vier Vereine in vier Jahren: „Ich habe immer die Option gewählt, die für mich sportlich am sinnvollsten war“, erklärt die Münsteranerin. Beim BSV will sie „eine gute Saison spielen, Spaß haben und mich weiterentwickeln“. Müller-Scheffsky betont: „Wichtig ist, als Mannschaft und individuell nicht stehen zu bleiben.“ Als Stärke nennt sie ihre Athletik. „Und meine Cleverness“, sagt die 22-Jährige. „Ich glaube, dass ich immer eine Lösung finde, auch in schwierigen Situationen.“ Das wird der BSV Ostbevern in seinem zweiten Zweitliga-Jahr ganz sicher gut gebrauchen können.

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