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Auftakt wieder beim RFV Vornholz

Ostenfelde

Der RFV Vornholz ist wieder mal Vorreiter. Da man sich beim RFV mit Turnieren unter Coronabedingungen bereits bestens auskennt, findet am kommenden Wochenende das erste Reitturnier des Kreises Warendorf unter den neuen Regeln statt.

Von Thomas Hartwig

Wie der RFV Vornholz am kommenden Wochenende demonstriert, ist auch unter den neuen Corona-Regeln Turniersport möglich. Foto: Hartwig

Der RFV Vornholz führt am kommenden Wochenende unter den seit Ende Dezember geltenden neuen Corona-Regeln das erste Reitturnier des Kreises Warendorf in der Saison 2022 durch und nimmt damit wieder einmal eine Vorreiterrolle ein.

Denn bereits im Frühsommer 2020 waren die Vornholzer die ersten Turnierausrichter im Kreis nach dem coronabedingten Lockdown im Frühjahr 2020. Angeboten werden am kommenden Samstag und Sonntag insgesamt neun Dressur- und Springprüfungen bis zur Klasse M.

Seit dem ersten unter Corona-Regeln organisierten Turnier Anfang Juni 2020 hat der Verein eine Menge Erfahrungen gesammelt, was die Durchführung von Veranstaltungen unter Corona-Schutzmaßnahmen betrifft. Und so fühlt man sich für das Wochenende auch gut vorbereitet.

Für sämtliche Teilnehmer, Begleitpersonen und Funktionsträger gilt die 2G-Plus-Regel, wobei das negative Ergebnis des Schnelltests nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zudem gilt in der Halle Maskenpflicht.

Wohl größter Wermutstropfen: Da auch Teilnehmer aus anderen Bundesländern an den Start gehen, können, anders als bei einer rein regionalen Veranstaltung, keine Zuschauer zugelassen werden.

Um die Zahl der gleichzeitig auf der Reitanlage anwesenden Personen möglichst klein zu halten, sind die beiden Turniertage disziplinspezifisch getrennt. Gehen am Samstag ab 8.30 Uhr die Springreiter an den Start, gehört am Sonntag ebenfalls ab 8.30 Uhr den Dressurreitern die Halle.

Markus Scharmann, Vorsitzender des Vereins, ist gleich über mehrere Aspekte glücklich: „Wir haben sehr positive Erfahrungen in der Kooperation mit den zuständigen Ordnungsämtern gesammelt. Die Umsetzung der neuen, ab Ende Dezember geltenden Corona-Regeln klappt bei uns sehr gut, auch wenn es einen hohen Aufwand mit sich bringt.“

„Besonders glücklich bin ich darüber, dass Vorstand wie Beirat des Vereins im Vorfeld klar gesagt haben, dass wir das Turnier selbst ohne Zuschauer durchführen wollen, damit der Sport für Profis wie Amateure weitergehen kann“, freut sich Scharmann. „Ich halte gemeinsame Aktivitäten des Vereins auch unter den Corona-Regeln für wichtig, denn sie sind der Kitt, der einen Verein zusammenhält.“

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