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Rollstuhlbasketball: 2. Bundesliga

BBC-Rollis und Trainer Fedde vertrauen der eigenen Stärke

Warendorf

Der BBC Münsterland versteckt sich nicht. Schon vor dem Spitzenspiel gegen RBC Köln 99ers. Das Vertrauen in die eigene Stärke sorgt vor allen Dingen bei Trainer Marcel Fedde für Zuversicht. Nur die Anfangsphase beschäftigt ihn noch.

Simon Brandt

Vorfahrt: Julian Lammering (M.) und der BBC Münsterland wollen ihre Ansprüche auf die Aufstiegs-Relegation untermauern. Foto: Brandt

Die Tabelle der 2. Bundesliga Nord verheißt den heimischen Rollstuhlbasketballfreunden ein Spitzenspiel: Die Lokalmatadoren des BBC Münsterland empfangen den RBC Köln 99ers am Samstag ab 17.30 Uhr in der Halle der Josefschule.

Beide Vereine haben nach fünf Spieltagen acht Zähler auf der Habenseite. Wenngleich die tabellarische Situation auf Augenhöhe schließen lässt, strahlt Marcel Fedde vor dem Duell Optimismus und Selbstbewusstsein aus: „Ich sehe uns als Favoriten. Die Erfahrung und die individuelle Klasse sprechen für uns. Das müssen wir als Team zeigen und den Heimvorteil nutzen.“

Die Einschätzung des BBC-Trainers ist allemal fundiert. Er kennt nämlich nicht nur seine eigenen Schützlinge und ihr Leistungsvermögen aus dem Effeff, sondern ist auch mit diversen Spielern der Domstädter bestens vertraut, betreut sie er doch als Verantwortlicher der Juniorenauswahl Nordrhein-Westfalens.

Folglich weiß Fedde um das Talent, das im Kader des Kontrahenten schlummert. Jedoch fehlt den jungen Akteuren aus dem Rheinland noch die Erfahrung. Nach dem sang- und klanglosen Abstieg aus der 1. Bundesliga – die Kölner verloren alle 18 Saisonspiele – haben außerdem einige Akteure den Verein verlassen. Die Domstädter setzen ganz auf die Jugend.

Auch der BBC Münsterland verfügt über junge Talente. Urs Rechtsteiner und Julian Lammering waren jüngst erst mit der U 22-Auswahl in Tokio unterwegs. Mittlerweile haben sie ihren Jetlag überwunden und sind bereit für die samstägliche Partie. Das gilt mit Ausnahme von Konstantinos Tsatsoulis ebenso für den Rest des Kaders.

„Wir dürfen den Start nicht verpennen, sondern müssen gut in die Begegnung reinkommen“, betont Fedde in dem Wissen, dass das erste Szenario im bisherigen Saisonverlauf schon sehr wohl eingetreten ist. Ferner gelte es, über die gesamte Spieldauer hinweg aggressiv zu verteidigen und offensiv abgezockter zu werden. Dann würde sein Team der Favoritenrolle gerecht.

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