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Fußball: Kreisliga A

Gösling führt WSU an die Tabellenspitze

Warendorf

Die DFB-Elf hatte am Nachmittag zahlreiche Chancen, aber das Nachsehen. Die WSU machte es am Abend anders und besser. Drei Chancen, drei Tore. Der Lohn nach dem 3:0-Sieg gegen den VfL Sassenberg kann sich sehen lassen

-hav-

Kämpferisch waren beide Mannschaften voll auf der Höhe. Hier versucht sich Sassenbergs Kapitän Stefan Wortmann (l.)gegen Philipp Hövener durchzusetzen. Hinten beobachtet das Christoph Freye Foto: Wegener

Zumindest bis zum Wochenende steht die Warendorfer Sportunion wieder an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A1. Im vorgezogenen Derby setzten sich die Gastgeber gegen den VfL Sassenberg aufgrund einer äußerst effizient gestalteten zweiten Halbzeit am Ende auch verdient mit 3:0 (0:0) durch.

Dass noch drei Tore fallen würden, war zur Pause eher nicht zu vermuten. Der erste Spielabschnitt ging mit einem Schuss von Christoph Freye neben das Tor (3.) zwar verheißungsvoll los, danach passierte aber, zumindest vor den Toren, nichts mehr.

WSU-Torhüter Frederic Leve verhindert Rückstand

Beide Mannschaften mühten sich zwar, konnten sich aber nie entscheidend durchsetzen. Entweder waren es schlechte Pässe im Angriff und Aufbau oder aufmerksame Abwehrreihen, die nicht einmal auch nur eine halbwegs gefährliche Situation zuließen. Das 0:0 beim Gang in die Kabinen war völlig in Ordnung.

Irgendwie hatte man das Gefühl, dass der erste Treffer diese Partie entscheiden würde. Die erste echte Torchance hatten die Sassenberger in der 49. Minute. Stefan Wortmann spielte Johannes Vogelsang frei, der am stark reagierenden Torwart Frederic Leve scheiterte.

Julian Gösling im Mittelpunkt

Dann war aber die WSU am Zug. Zuerst hatte Alexander Brandes nach einer Notbremse gegen Julian Gösling noch Glück, dass er nur Gelb statt der fälligen Roten Karte sah (67.). Nur 60 Sekunden später war es dann soweit. Gösling legte quer und Maik Lauhoff vollendete zum 1:0. In der 68. Minute war Gösling selbst beim Querpass der Nutznießer und machte das 2:0. Wieder Gösling markierte mit der dritten guten WSU-Chance auch das 3:0 fünf Minuten vor dem Ende.

WSU-Trainer Lukas Krumpietz

„Wir haben das in der zweiten Halbzeit so gespielt, wie wir es in der ersten in Ansätzen versucht haben“, war Warendorfs Trainer Lukas Krumpietz mit der Leistungssteigerung zufrieden. „In unserer angespannten Personalsituation haben wir insgesamt ein sehr ordentliches Spiel gezeigt. Vor allem die Moral und der Wille der Mannschaft stimmten.“

„Das war verdient für die WSU, wir haben uns zu wenig Chancen erarbeitet“, fand VfL-Trainer Nick Ostlinning. „Ansonsten war unsere Leistung in Ordnung.“

WSU: Leve, Freye (81. Theres), Kruse, Le. Burchardt, Hakenes, Fromme, Schwienhorst, Austermann (76. Sickmann), Lauhoff (81. Alahmad), Hövener, Gösling

VfL: Schneider, Brandes (73. Ersoy), Elsner, Degen, Niemerg, Unland, Brand, Langliz, Wortmann, Fehratovic, Vogelsang (88. Gartung)

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