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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Auch Touray, Pahnke und Günther bleiben bei den WWU Baskets

Münster

Vier, fünf und sechs: Die WWU Baskets Münster haben mit drei Spielern die Verträge verlängert, der Kader für die Saison in der 2. Bundesliga Pro A umfasst nun sechs Akteure. Nach Stefan Weß, Cosmo Grühn und Thomas Reuter sagten nun Jasper Günther, Oliver Pahnke und Adam Touray zu. Und bald sollen erste externe Neuzugänge verkündet werden.

Von Henner Henningund

Jasper Günther bleibt bei den WWU Baskets. Der Guard verlängert wie Adam Touray und Oliver Pahnke seinen Vertrag. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Kader der WWU Baskets Münster für die erste Saison in der 2. Bundesliga Pro A nimmt mehr und mehr Konturen an. Nachdem zunächst Coach Björn Harmsen seinen Verbleib am Berg Fidel verkündet hatte und danach Stefan Weß, Cosmo Grühn sowie Thomas Reuter ihre Verträge verlängert hatten, sagte nun ein weiteres Trio für die kommende Spielzeit zu. Die Aufbauspieler Jasper Günther und Oliver Pahnke sowie Center Adam Touray bleiben bei den Baskets, die flugs einmal ihre Kadergröße verdoppeln. Und auch in Sachen Neuzugänge sind die Gespräche weit fortgeschritten, mit Spannung werden im Umfeld die Vollzugsmeldungen erwartet.

Zunächst aber bastelten Manager Helge Stuckenholz und Harmsen am Gerüst der Baskets. Mit dem Münsteraner Weß, aber eben auch Grühn sowie Kapitän Reuter bleiben Stammkräfte an Bord – und auch Günther, Touray sowie der nie aufgebende, bissig verteidigende Pahnke sind tragende Säulen im Spiel des Aufsteigers, die sich nun auf dem nächsthöheren Level beweisen wollen.

Touray mit Pro-A-Erfahrung

Erfahrungen in der Pro A hat Touray schon gemacht. Der Münsteraner war für den Mitteldeutschen BC, ETB Essen sowie Schalke 04 zweitklassig unter den Brettern am Ball und kam nach dem gescheiterten Versuch, beim Bundesligisten MHP Riesen Ludwigsburg Fuß zu fassen, zur Saison 2020/21 zurück in seine Heimat. Immer das Ziel vor Augen, mit den Baskets in die Pro A aufzusteigen. „Die Entscheidung zu bleiben, ist mir sehr leicht gefallen“, sagt der 28 Jahre alte und 2,06 Meter große Center, der nach zwei von Verletzungen und Krankheiten begleiteten Saisons in seinem dritten Jahr endlich einmal ohne Rückschläge durchkommen und so noch mehr zum Faktor werden will. Eine Rolle, die ihm Stuckenholz absolut zutraut. „Adam war schon vor der Saison als etablierter Pro-A-Spieler und Münsteraner eine absolute Priorität, den wir längerfristig binden wollten“, erklärte der Manager.

Gleiches gilt sicher für Günther, der im Dezember 2019 zu den Baskets stieß und sich als Guard in die Herzen der Münsteraner spielte. „Unbekümmertheit, Leidenschaft und basketballerische Qualität“ attestiert Stuckenholz dem 22-Jährigen, zählt ihn zu den „Identifikationsfiguren“ der Mannschaft, mit der Günther sich der Herausforderung im Basketball-Unterhaus stellen will. „Die Pro A war nie größer und stärker. Wir stehen vor einer großen Aufgabe“, erklärt Günther, der gleich am ersten Spieltag vor einer Highlight-Partie steht. Zum Auftakt gastiert Münster bei seinem Ex-Club Phoenix Hagen, bei dem er in der Jugend sowie dann bis zu seinem Wechsel an den Berg Fidel in der Pro A spielte.

Stuckenholz: „Er zerreißt sich für sein Team“

Als eine Art Backup Günthers und des weiteren Guards etablierte sich Pahnke bei den Baskets. Unermüdlich ackert der 24-Jährige in der Defense, reißt mit seiner Schnelligkeit auch in der Offense immer wieder Löcher, sorgt für Entlastung – auch wenn er unter dem gegnerischen Korb nicht so gefährlich ist wie Günther. „Nach persönlich sechs Jahren Pro B den Schritt nach oben gehen zu können, ist für mich eine große Ehre. Ich freue mich, das Vertrauen von Björn und Helge bekommen zu haben und in der Pro A mitspielen zu dürfen“, meint der in Recklinghausen geborene Pahnke, der im Sommer 2020 aus Erfurt gekommen war und sich in Münster „richtig wohlfühlt“. Dass der Sprung in die zweite Liga für ihn eine Herausforderung ist, weiß auch Stuckenholz. „Das ist sie für uns alle. Aber sein Herz hat schon lange die Qualität für die erste Liga. Er zerreißt sich für sein Team“, lobt Stuckenholz.

Drei Youngster dabei

Sechs Mann sind damit nun vertraglich gebunden, für die von Harmsen geplant Zehner-Rotation bleiben somit – rechnet man einmal die Youngster Paul Viefhues, Joshua Sievers sowie Oskar Humpert (alle U-19-Bundesliga) raus – noch vier Planstellen unbesetzt. Gespräche mit Neuzugängen stehen vor dem Abschluss, bald soll die Tinte unter den Verträgen trocken sein.

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