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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Fehler „nur logisch“: Harmsen spricht über Guard-Duo und Europa-Rookies

Münster

Die Hälfte der Saison ist in der 2. Bundesliga Pro A absolviert, die WWU Baskets liegen als Neuling auf Kurs. Sieben Siege holte sich die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen, der weiter von der „Herausforderung Klassenerhalt“ spricht.

Von Thomas Austermann

Mit den WWU Baskets Münster auf Kurs: Jasper Günther (2. von rechts) Foto: Jürgen Peperhowe

Auf dem neuen Level angekommen und gut unterwegs in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A sind die WWU Baskets, deren Coach Björn Harmsen nach dem Hinrunden-Kehraus gegen Schwenningen (80:69) zuversichtlich wie realistisch sagt: „Die Herausforderung bleibt bestehen, und die heißt Klassenerhalt. Der Aufgabe stelle ich mich.“

Auf Rückendeckung der Heimkulisse darf der 40-Jährige setzen. 20 800 Fans sind insgesamt zu den neun Heimspielen nach Berg Fidel gekommen, wo Münster eine 5:4-Bilanz erreichte und zehn seiner 14 Zähler holte. Der Neuling hat als Zwölfter eine respektable Ausgangsposition für das anstehende und – angesichts personeller Verstärkungen vieler Konkurrenten – verschärfte Gerangel um den Ligaerhalt bis Ende April.

So sieht Harmsen die „Europa-Rookies“

Als Team waren die Baskets jetzt stärker als die auch anzahlmäßig dünner besetzten Panthers aus Villingen-Schwenningen, die im letzten Viertel personell und kräftemäßig Tribut zahlen mussten. „Die Tiefe des Kaders war unser Plus“, sagt Harmsen und benannte zugleich eine Tugend, die auch künftig tragen muss. Unbestrittene Extraklasse verkörpert Kapitän und Routinier Andreas Seiferth fast durchgehend – andere tragen teils noch sehr wechselhaft ihre Rollen.

„Ich nenne zwei Punkte“, sagt Harmsen angesprochen auf eine Hinrundenbilanz. „Von den Ergebnissen her liegen wir im Soll mit sieben Siegen, die wir gegen Teams aus unserem tabellarischen Umfeld geholt haben. Das ist wichtig.“ Zweitens attestiert er „dem Team und den Spielern eine Weiterentwicklung“. Auch die aus den Staaten geholten „Europa-Rookies“ (Harmsen) Connor Harding, Darien Jackson und Jordan Jones hätten Schritte nach vorne gemacht. „Für sie war vieles ganz neu hier.“

In der Regie hat jede Mannschaft am liebsten echte Führungspersönlichkeiten, die unter Druck stabil bleiben, am Ball kreativ wie durchsetzungsstark Ideen entwickeln und bestens werfen können. Die Baskets vertrauen auf der Schlüsselposition zwei unterschiedlichen Charakteren. Der seit Ende 2019 in Münster aktive Jasper Günther (23) versprüht Energie und agiert mitreißend, geht aber auch bisweilen ins Risiko. Der Isländer Hilmar Petursson (22) ist der ruhige Vertreter, überlegt viel und agiert kontrolliert. „Ich sehe beide als konstant gute Spieler, die mir deutlich aufzeigen, weiter besser zu werden“, sagt Harmsen. „Beide sind jung, beide machen noch Fehler – das ist nur logisch. Wir setzen auf sie.“

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