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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Corona bei Lok Bernau – WWU Baskets werden kurz vor der Abreise gestoppt

Münster

Die WWU Baskets Münster haben am Wochenende frei. Kurz vor der Abfahrt nach Bernau wurde die Partie abgesagt – coronabedingt, na klar. Die Beine gänzlich hochlegen aber dürfen die Pro-B-Spieler von Coach Björn Harmsen nicht, am Sonntag wird trainiert. Schließlich steht am kommenden Mittwoch ja schon die nächste Auswärtsaufgabe an.

Von Henner Henning

Statt gemeinsam den Gegner zu bearbeiten, mühen sich Kai Hänig (l.) und Helge Wezorke nun erst einmal im Training. Foto: Jürgen Peperhowe

Es war alles vorbereitet: Eine letzte Einheit noch am Freitagnachmittag, dann ab unter die Dusche und Abfahrt nach Bernau. Doch die Reise mussten die WWU Baskets Münster in letzter Sekunde stornieren, aus Brandenburg kam schlechte Kunde. „Aufgrund mehrerer bestätigter Coronavirus-Infektionen innerhalb des Teams“, so heißt es auf der Homepage von Gastgeber Lok, muss die Partie abgesagt werden. Für die Baskets, mit 14 Siegen in Serie ungeschlagener Spitzenreiter der 2. Bundesliga Pro B, ist es der zweite Ausfall im Januar. Zu Jahresbeginn musste Münster selbst coronabedingt passen, die damals ausgefallene Partie bei den BSW Sixers in Sandersdorf wird am Mittwoch (19 Uhr) nachgeholt.

Die taktischen Vorbereitungen und das Scouting für Lok Bernau legen Trainer Björn Harmsen und sein Assistent Chad Prewitt erst einmal wieder auf unbestimmte Zeit in die Schublade, früher als gedacht liegt der Fokus nun auf den Sixers. Flugs hatte Harmsen am Freitag reagiert, verschob das Training vom Nachmittag auf den Abend und gab seinen Schützlingen dann den Samstag frei. Dafür trifft sich die Gruppe am Sonntag wieder zu einer Einheit, weitere folgen am Montag und Dienstag, an dem es schon in Richtung Sandersdorf geht.

Grühn wieder komplett dabei

Der Baskets-Kader war in diesen Tagen erstmals komplett. Nach der Rückkehr von Kai Hänig und dem an Corona erkrankten Sextett mischt nun auch Cosmo Grühn wieder komplett im Mannschaftstraining mit. Nach seinem Kahnbeinbruch steigert er sukzessive die Belastung, für die samstägliche Begegnung in Bernau wäre er noch kein Thema gewesen. Zufrieden ist Harmsen dennoch mit Grühns sowie mit dem Ist-Zustand der Mannschaft und der zurückliegenden Trainingswoche. „Man hat gemerkt, dass das Energielevel und die Intensität wieder höher waren. Wir konnten viel besser arbeiten, auch im taktischen Bereich wieder“, sagte der 38-jährige Coach.

Mittwoch in Sandersdorf

Nun bekommt er ein paar Tage mehr Zeit, den erneuten Integrationsprozess nach personell schwierigen Wochen abzuschließen. Denn die Baskets sind erst am Mittwoch wieder im Punktspielbetrieb gefordert. Wenn nichts dazwischenkommt.

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