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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Es „kracht“ in der „Woche der Leiden“ bei den WWU Baskets

Münster

Auch wenn der Abspann der Hauptrunde für die WWU Baskets Münster nicht nach Wunsch verlief, sind die Ziele für die Playoffs nicht gerade gering. Dafür mussten die Spieler in der vergangenen Trainingswoche allerdings auch ordentlich leiden.

Henner Henning

Mit Händen und Füßen wollen sich die Baskets um Malcolm Delpeche in den Playoffs wehren – dafür arbeiten sie hart. Foto: Jürgen Peperhowe

Drei der letzten vier Hauptrunden-Partien haben die WWU Baskets Münster verloren, allesamt knapp (80:81, 85:86, 85:87). Ergebnisse, die nicht gerade geeignet sind, um sich massig Selbstvertrauen für die anstehenden Playoffs in der 2. Bundesliga Pro B zu holen. Und dennoch können diese Rückschläge, die in der Nordstaffel den zweiten Platz hinter den VfL SparkassenStars Bochum kosteten, hilfreich sein. Die Sinne, dessen ist sich Trainer Philipp Kappenstein sicher, sind vor der entscheidenden Saisonphase geschärft.

Klare Worte sind im Anschluss an die unnötige Niederlage bei den TKS 49ers in Stahnsdorf gefallen, die Botschaft scheint bei den Mannen um Kapitän Jan König angekommen zu sein. „Es hat richtig gekracht im Training. Die Intensität war so, wie ich sie mir auch in den letzten Spielen vorgestellt habe. Das war richtig gut. Ich habe das Gefühl, dass ein Ruck durch das Team gegangen ist“, sagt Kappenstein. Er weiß, dass sich die Baskets, soll es mit dem Aufstieg in die Zweitklassigkeit klappen, steigern und sie die schwachen Momente so gut es geht minimieren müssen. „Nun heißt es ,do or die’, jetzt zählt es. Wir bereiten uns seit zwei Jahren auf diese Phase vor, haben ein klares Ziel vor Augen“, sagt der Coach, der mit seinem Team im Vorjahr direkt vor dem Playoff-Auftakt von der Corona-Pandemie ausgebremst wurde.

Acht harte Einheiten

Nach der „Woche der Leiden“ (Kappenstein) mit acht harten Einheiten und einem abschließenden internen Spiel über 40 Minuten durften die Baskets am Wochenende die Füße hochlegen. Regenerieren, Kopf frei bekommen – das ist die Vorgabe des Coaches, der am Samstag nicht ganz ohne Basketball auskommen konnte. Es fiel nämlich die Entscheidung, dass neben dem Süd-Zweiten Coburg die weiteren Gegner in der Vierergruppe Bayern München II sowie den TKS 49ers sein werden.

„Wir haben uns schon einmal alle möglichen Gegner angeschaut“, so Kappenstein, der aber erst einmal den Fokus auf sein Team gelegt hat. „Wir haben uns ein paar Sachen erarbeitet in den letzten Wochen, haben noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt“, sagt er. Die Trümpfe wollen die Baskets dann aber sicher zum Playoff-Start gegen den Süd-Sechsten ziehen.

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