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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Folgt der zehnte Streich der WWU Baskets?

Münster

Neun Siege in Folge, doch nun sind die WWU Baskets in der Pro B beim Verfolger TKS 49ers in der Sporthalle Kleinmachnow in Potsdam am Sonntag gefordert. Trainer Björn Harmsen muss weiter auf Cosmo Grühn und Kai Hänig verzichten, möglicherweise muss auch Andrew Onwuegbuzie passen.

Von Alexander Heflik

Feste Größe bei den Baskets: Adam Touray Foto: Jürgen Peperhowe

Bereits am Samstag bricht die Karawane der WWU Baskets auf gen Potsdam. Am Sonntag (16 Uhr) steht in der Pro B für Münsters beste Basketballer das Auswärtsspiel bei den TKS 49ers in Kleinmachnow auf dem Programm.

Und die Partie hat es in sich, schließlich reist der Tabellenführer an – und der erste Verfolger wartet. „Die 49ers sind sehr groß und physisch, sie werden das Spiel langsam machen wollen“, erwartet Baskets-Coach Björn Harmsen beim Konkurrenten wohl den konträren Spielansatz. Seine Antwort darauf lautet: „Wir müssen das Spiel schnell machen.“

TKS 49ers sind ärgster Baskets-Verfolger

Also, irgendwie auch Kampf der Systeme. Die TKS 49ers wollen mit einem Sieg nicht nur ihre Chancen im Titelrennen erhöhen, sondern die Pro B auch vor einem Durchmarsch Münsters an der Tabellenspitze bewahren. Nach neun Spieltagen hat Münster alles gewonnen, was zu gewinnen war. Die beiden ersten Nachrücker kommen vom SC Rist Wedel und eben Potsdam, der Heimat der TKS 49ers.

Von den Hausherren erwartet Harmsen einiges an Gegenwehr. Mit Sebastian Fülle verfügt das Team über einen Akteur, der sechs Jahre für Erstligist Alba Berlin gespielt hat. Die von Harmsen befürchtete Lufthoheit unter den Körben ist Niklas Ney und auch Max Stölzel zuzurechnen. Harmsen: „Das wird ein interessantes Spiel.“

WWU Baskets bangen um Onwuegbuzie

Bei den Baskets fallen weiterhin Cosmo Grühn und Kai Hänig aus. Andrew Onwuegbuzie plagen Knieprobleme. Muss er passen, würde Harmsen einen neunten Spieler mitnehmen wie Paul Viefhues oder Joshua Sievers. Allerdings könnten die beiden Nachwuchsspieler dann nicht in der NBBL und in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden.

Herbstmeisterschaft möglich

Nach einigen Tagen frei, die sich der ungeschlagene Tabellenführer in der Länderspielpause und rund um das spielfreie Wochenende verdient hatte, war die Rückkehr ins Training „durchwachsen“, wie der Coach sagt. Die Spieler hatten den „Ball nicht angefasst, dementsprechend wurde etwas Rhythmus verloren“.

Doch nun sind die WWU Baskets bereit. Am zweiten Advent soll in Kleinmachnow der zehnte Streich stattfinden. Was sich irgendwie zum einen fast nach einem Vereinsrekord anfühlt, und zum anderen die Herbstmeisterschaft in der Liga bedeuten würde. Gründe gibt es genug für einen Sieg.

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