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Basketball: Testturnier

Baskets feiern gelungenen Testlauf in Gießen

Münster

Die Saison steht vor der Tür und die WWU Baskets zeigten sich bereits in starker Frühform. Erst im Finale Finale des Vorbereitungsturniers in Gießen gegen Bundesliga-Absteiger Gießen 46ers mussten sich die Baskets mit 81:95 geschlagen geben.

Stuhlkreis der WWU Baskets: Mittendrin erstmals der isländischen Nationalspieler Hilmur Pétersson (Nummer 11). Foto: Daniel Rohm

Auf kurze Nächte können sich die Basketballer der WWU Baskets in den kommenden Wochen und Monaten schon einmal einstellen – die langen Auswärtsfahrten in der 2. Bundesliga ProA werden mitunter einem frühen Feierabend im Wege stehen. Auch in dieser Hinsicht war das kleine Vorbereitungsturnier in Gießen mit dem etwas sperrigen Namen „Roth Energie Giessen Pointers Cup 2022“ schon ein veritabler Testlauf für den Aufsteiger.

Weil sich die Truppe um Trainer Börn Harmsen am Samstag im Halbfinale beim perfekten Debüt ihres isländischen Nationalspielers Hilmar Pétursson schon in bester Wettkampfform präsentierte und das Duell mit dem Pro-A-Ligisten Panthers Schwenningen mit 95:73 (59:34) für sich entschied, musste die Rückfahrt aus Mittelhessen auf den späten Sonntagabend verschoben werden. Das Finale gegen Bundesliga-Absteiger Gießen 46ers wurde erst um 17.30 Uhr gestartet und endete schließlich kurz vor dem Tatort – und mit einer 81:95-Niederlage ohne Happy End.

Baskets früh in Rückstand

Noch ohne Neuzugang Ex-Nationalspieler Christian Seiferth und ohne den am Abend zuvor angeschlagenen Darien Jackson geriet das Team von Björn Harmsen früh in Rückstand (5:16). Offensiv und defensiv lief zunächst nichts zusammen. Dann aber steigerten sich die Münsteraner deutlich, waren fortan auf Augenhöhe. Mit einem viertelübergreifenden 10:0-Lauf drehten die WWU Baskets die Partie gar zur 23:22-Führung zu Beginn des zweiten Viertels.

Das Team von Branislav Ignjatovic konterte mit eigenem 8:0-Lauf. Die erneute Siebenpunkte-Führung der 46ers war stilbildend für den weiteren Fortgang der Partie, die bis fünf Minuten vor der Schlusssirene völlig ausgeglichen verlief. 23:23 endete das dritte Viertel. In den Schlussminuten verließen die Uni-Städter dann die Kräfte. Der Erstliga-Absteiger spielte die Partie routiniert zum 95:81 zu Ende und bekam den Pokal für den Turniersieg überreicht.

Pétursson führte die Scorerliste an

Im Halbfinale mussten die Baskets nach überzeugender erster Halbzeit gegen Schwenningen im dritten Viertel eine Durststrecke überstehen. Das vermeintlich sichere 59:34 verspielten die Uni-Städter, der Gegner kam in Schlagdistanz. Aber dann nahm das Team um Pétursson, der gleich bei seinem ersten Einsatz die Scorerliste anführte, wieder einen sicheren Rhythmus auf, spielte stabil bis zum Ende. Gute Entscheidungen waren der Garant für den am Ende ungefährdeten Erfolg.

Manager Helge Stuckenholz fasste das sportliche Wochenende zusammen: „Das war für unsere Mannschaft ein lehrreiches Wochenende mit den ersten beiden Spielen gegen Ligakonkurrenten. Wir wissen jetzt, woran wir noch arbeiten müssen. Die Mannschaft hat sich zwei freie Tage redlich verdient, weil bei allen Jungs der Tank leer ist. Wir freuen uns jetzt auf den nächsten Test gegen die Karlsruhe Lions aus der ProA am kommenden Wochenende.“

Punkte (Schwenningen/Gießen): Jackson (16/-), Günther (6/16), Weß (2/5), Pétursson (21/14), Harding (14/18), Jones (6/4), Pahnke (-/1), Touray (19/6), Grühn (3/12), Reuter (8/5)

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