1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Wwu-baskets
  6. >
  7. Große Vorfreude der WWU Baskets auf die ganz spezielle Saisonphase

  8. >

Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Große Vorfreude der WWU Baskets auf die ganz spezielle Saisonphase

Münster

Die Playoffs sind das Highlight einer jeden Saison. Die WWU Baskets Münster freuen sich in diesem Jahr besonders drauf. Denn die vergangene Saison wurde ja abgebrochen. Die Einheiten in dieser Woche waren schon wieder so intensiv wie die der Vorwoche. Die Vorbereitung läuft.

Henner Henning

Jasper Günther (h.) und Jan König sind wieder komplett ins Training eingestiegen und freuen sich auf den Start der Playoffs am Samstag gegen den FC Bayern München II. Foto: Jürgen Peperhowe

Gut zwei Jahre liegt das letzte Playoff-Spiel der WWU Baskets Münster zurück. Damals am 3. Mai endete mit dem zweiten Finalspiel bei Bayer Leverkusen die rauschende Saisonverlängerung, die der damalige Aufsteiger als Vizemeister der 2. Bundesliga Pro B abschloss. Ein grandioses Debüt-Jahr, das in der Stadt einen Basketball-Hype auslöste, der auch in der Saison 2019/20 mit im Schnitt 2625 Zuschauern anhielt – und der dann wie so vieles jäh vom Beginn der Corona-Pandemie ausgebremst wurde. Playoffs im Frühjahr 2020? Abgesagt. Da ist es wenig verwunderlich, dass die Vorfreude der Baskets auf die am Samstag (Hochball 17.30 Uhr!) mit der Begegnung gegen den FC Bayern München II beginnende und so spezielle Saisonphase groß ist.

„Die Motivation ist sehr, sehr hoch. Die Jungs sind alle frisch aus dem Wochenende gekommen, wir haben uns viel vorgenommen“, sagt Trainer Philipp Kappenstein, der mit seinen Schützlingen nach dem freien Sams- und Sonntag an den ersten beiden Tagen der Woche schon wieder vier Einheiten absolvierte. Komplett mit dabei waren auch Spielmacher Jasper Günther und Kapitän Jan König, die zuletzt angeschlagen nicht das volle Pensum bestreiten konnten. „Unsere Physios und unser Ärzteteam leisten super Arbeit“, lobt der Coach die Mannschaft hinter der Mannschaft, die auch Adam Touray immer weiter auf Kurs bringt. Der Center, der sich Mitte Februar einen Innenbandriss im Knie zuzog, ist mittlerweile ins Lauf- und Wurftraining eingestiegen. Für die erste Playoff-Runde ist der 26-Jährige noch keine Alternative, für die zweite Gruppenphase aber kommt der 2,06 Meter große Touray wieder in Frage. „Wir wollen ja eh in die zweite Runde. Aber es ist eine zusätzliche Motivation, diese auch für Adam zu erreichen“, erklärt Kappenstein.

Zweimal am Berg Fidel

Dafür müssen zwei Siege aus den Partien gegen Bayern, die TKS 49ers aus Stahnsdorf sowie dann beim BBC Coburg her. Der Spielplan mit zunächst zwei Partien am Berg Fidel scheint günstig, könnte ein kleiner Vorteil sein. „Den müssen wir aber auch nutzen und gegen die Bayern vorlegen. Vielleicht ist es ein gutes Omen, gegen sie zu beginnen, wir haben ja damals gute Erfahrungen mit ihnen gemacht“, sagt Kappenstein mit Blick auf die beiden Siege gegen die Münchener im Playoff-Viertelfinale der Saison 2018/19.

So rückt der Fokus nach dem freien Mittwoch in den letzten vier Einheiten am Donnerstag und Freitag immer mehr auf den Gast auf den Süden. „Auch wenn wir nicht zu viel auf den Gegner schauen wollen, haben wir schon mit ein paar taktischen Kleinigkeiten angefangen. Wie verteidigen wir gegen sie, wie bespielen wir sie offensiv“, sagt Kappenstein. „Klar ist, dass wir ein gutes Spiel und einen Sieg brauchen.“ Der soll Schwung verleihen für eine hoffentlich rauschende Saisonverlängerung, die am besten erneut erst im Mai endet.

Startseite
ANZEIGE