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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Helge Wezorke sagt „Tschüss“ – nicht nur zu den WWU Baskets

Münster

Mit Helge Wezorke steht der nächste Abgang der WWU Baskets Münster fest. Doch anders als etwa Andrew Onwuegbuzie oder Rijad Avdic zieht es den 28-Jährigen nicht zu einem anderen Club in der 2. Bundesliga Pro A oder Pro B – der Power Forward hat sich entschlossen, seine Karriere zu beenden.

Von Henner Henning

Beendet seine Karriere: Helge Wezorke Foto: Jürgen Peperhowe

Helge Wezorke sagt „Tschüss“ – und das nicht nur zu den WWU Baskets Münster. Nein, der 28-Jährige beendet seine Basketball-Karriere, zieht einen Schlussstrich unter die sportlichen Ambitionen. Fortan wird er sich in Vollzeit seinem Beruf widmen, in Münster arbeitete Wezorke im Innovationsteam des Baskets-Sponsors Atruvia.

Im Sommer 2019 war der 2,05 Meter große Power Forward von den Dresden Titans an die Aa gewechselt, seine heutige Ehefrau Barbara Wezorke ging den gleichen Weg und wechselte vom Volleyball-Bundesligisten Dresdner SC zum USC Münster. Gemeinsam machte sich das Paar einen Namen in der hiesigen Sportszene, Helge Wezorke absolvierte in drei Spielzeiten 76 Partien, in denen er 524 Punkte erzielte. Seine höchste Ausbeute markierte der treffsichere Distanzschütze gegen die EN Baskets Schwelm, als er auf 30 Zähler kam.

Ehefrau Barbara nun beim Allianz MTV

„Mit Helge verlässt uns einer der ,Glue Guys’ der Mannschaft, der uns einfach durch sein immer positives Wesen, das nicht aus der Fassung zu bringen ist, unheimliche Stabilität gegeben hat. Ihn werden wir auf dem Feld mit seiner Sicherheit von der Dreierlinie und seiner Abgeklärtheit, aber auch neben dem Feld, unfassbar vermissen“, sagt Baskets-Manager Helge Stuckenholz.

Wezorke, der mit seiner Frau – sie spielt künftig für den Deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart – ins Schwabenland zieht, verlässt Münster und sein Zuhause in der Aaseestadt durchaus mit ein bisschen Wehmut, er erlebte trotz Pandemie drei „gute Jahre“ am Berg Fidel. „Teil von Münsters Identität ist ja auch, dass die Kultur rund um den Basketball-Verein so besonders ist. Ich habe hier sehr viele Freunde gewonnen“, sagt der ehemalige U-20-Nationalspieler.

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