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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Noch ein US-Boy: Baskets holen Defensivstrategen nach Münster

Münster

Aus zwei mach drei: Nach den Verpflichtungen von Jordan Jones und Connor Harding haben die WWU Baskets am Dienstagmittag den dritten Amerikaner für die kommende Saison vorgestellt. Darien Jackson, 24 Jahre alt, soll dem Aufsteiger in die 2. Bundesliga Pro A beim Unterfangen Klassenerhalt helfen – auch mit seinen defensiven Qualitäten.

Von Henner Henning

Neu bei den Baskets: Darien Jackson (r.), der erstmals in Europa spielen wird Foto: DJ

Bei den WWU Baskets Münster wird es noch einen Ticken amerikanischer. Hatte der Pro-A-Ligist bis Dienstag mit Jordan Jones und Connor Harding zwei Neuzugänge aus den USA präsentiert, stammt auch der dritte Neue im Bunde aus den Staaten: Darien Jackson, auf der Guard-Position beheimatet, soll die Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt entscheidend verstärken.

Die vergangenen fünf Jahre spielte der Guard für das College-Team bei den Tulsa Golden Hurricanes, machte sich dort einen Namen als schneller, intensiv verteidigender Akteur. „Darien ist ein Spieler, der vor allen Dingen über seine Verteidigung das Spiel dominieren kann. Er ist jemand, der Leute herausnehmen kann. Ansonsten bringt er sehr viel Energie, sehr viel Spielfreude mit. Ich denke, das wird uns vor allen Dingen auch in der Geschwindigkeit des Spiels weiterhelfen“, charakterisiert Trainer Björn Harmsen den 24-Jährigen, der in der vergangenen Saison im Schnitt auf 10,4 Punkte kam.

Mit Lebensgefährtin Kali nach Münster

Als kleiner Junge versuchte sich Jackson wie so viele amerikanische Kids erstmals unter dem Korb und begann im Alter von sechs Jahren in seiner Geburtsstadt Overland Park in der Metropolregion von Kansas City mit dem Basketball. Nun probiert er erstmals sein Glück außerhalb der Heimat und wird die große Veränderung mit seiner Lebensgefährtin Kali angehen, die einen Großteil der Zeit ebenfalls in Münster verbringen wird. „In den Gesprächen, auch mit beiden zeitgleich, hat man schon eine große Aufregung und eine Neugier ob des neuen Kapitels in derer beider Leben ausmachen können“, erklärt Baskets-Manager Helge Stuckenholz, der offenbar einen recht überzeugenden Eindruck bei der Akquise des 1,91 Meter großen und 92 Kilogramm schweren Athleten hinterlassen haben muss.

„Ich habe mich für die Baskets entschieden, weil ich das Gefühl habe, dass die Team-First-Kultur bei ihnen bereits verankert ist. Ich finde es toll, dass es ein familiäres Programm ist und wir alle füreinander für ein gemeinsames Ziel spielen. Dazu möchten die Verantwortlichen alles in ihrer Macht stehende tun, um ihre Spieler auf und neben dem Platz erfolgreich zu machen“, sagt der Bachelor of Arts mit dem Nebenfach Kunstgeschichte.

Ein Guard soll noch kommen

Ein genaues Bild, wie sein neues Team tickt und sich das Leben in Münster gestaltet, kann sich Jackson spätestens in zwei Wochen machen, wenn die Baskets die Vorbereitung beginnen. Bis auf eine Stelle – gesucht wird noch ein Guard – ist das Aufgebot der Münsteraner nun komplett, neun Spieler plus die drei Youngster Joshua Sievers, Paul Viefhues und Oskar Humpert umfasst es mittlerweile. Sie alle will Jackson kennenlernen. „Die Vorfreude ist groß.“

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