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Basketball: UBC Münster unterliegt im Gipfeltreffen

Punkte verloren – Vertrauen gewonnen

Münster

Ein zu Tode betrübter Trainer sieht anders aus: Philipp Kappenstein hatte mit dem UBC Münster beim Spitzenspiel in Köln zwar keine Punkte gewonnen – dafür eine Menge Selbstvertrauen, denn die knappe 68:71-Niederlage und die dazugehörige starke Vorstellung gibt den Münsteranern viel Schwung mit für die nächsten Partien.

Ansgar Griebel

Andrej König war mit 20 Zählern erfolgreichster Punktesammler des UBC Münster – dennoch reichte es am Ende nicht. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Riesen vom Rhein waren keinen Millimeter zu groß für die Regionalliga-Basketballer des UBC Münster – auch wenn die Mannschaft um Trainer Philipp Kappenstein nach 40 hoch spannenden Minuten in eine 68:71-Niederlage in Köln einwilligen musste. „Da ist man im ersten Moment natürlich enttäuscht, aber nicht über die Leistung, sondern ausschließlich über das Ergebnis“, so Kappenstein. Das nämlich spiegelte nicht das Leistungsverhältnis zwischen den beiden bis dahin dominierenden Basketball-Teams der Regionalliga wider, sondern bestenfalls eine Momentaufnahme einer von der ersten bis zur letzten Sekunde ausgeglichenen Auseinandersetzung auf höchstem Niveau. „Das war ein sehr gutes Spiel von uns“, stellt Kappenstein seinen Schützlingen nach der Schlusssirene ein sehr gutes Zeugnis aus. In keiner Spielphase konnte sich ein Team deutlich absetzen, die knappe Führung wechselte ständig. 40 Sekunden vor Schluss führt der UBC, 30 Sekunden nach der Sirene wären die Gäste wahrscheinlich auch wieder an Köln vorbeigezogen – nur muss bei jedem Basketballspiel irgendwann Schluss sein – und nach exakt 40 Minuten war eben Köln vorn. „Schade“, befand Kappenstein, vor allem weil kurz vorher ein Wurfversuch von Dallis Johnson erst nach reichlich Überlegung wieder aus dem Korb herausgesprungen war.

„Aber das Spiel hat absolut gezeigt, dass wir mit den Spitzenteams mithalten können“, so Kappenstein, und das, obwohl mit Anselm Hartmann und Matthias von Heydebrand zwei wichtige Leistungsträger noch fehlen. „Wir werden also noch besser.“ Das darf nach der zweiten Saison-Niederlage durchaus als Kampfansage an die versammelte Konkurrenz gewertet werden.

UBC Münster: Andrej König (20), Johnson (17), Tota (9), Jan König (6), Narendorf (5), Henrichs (5), Touray (4), Berkow (2).

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