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Basketball: Testspiel

„Season Opener“ der Baskets: Dragons kommen zum letzten Check

Münster

Vorhang auf – zur Generalprobe vor Publikum. Die WWU Baskets überprüfen am Samstag gegen die Artland Dragons letztmals vor dem Start der 2. Bundesliga Pro A ihre Form. Mit dabei ist auch Andreas Seiferth, der die Statik des Baskets-Spiel verändert.

Rollenwechsel: Nach dem Zugang von Andreas Seiferth wird Adam Touray (r.) vermehrt auf der Position vier spielen. Foto: WWU Baskets/Holtrichter

Der Countdown bis hin zum Start der 2. Bundesliga Pro A läuft, die Uhr tickt. So langsam, aber sicher geht es in der Vorbereitung in die heiße Phase. Wenn die WWU Baskets Münster am Samstag (19.30 Uhr) zu ihrem „Season Opener“ laden und die Artland Dragons empfangen, sind es nur noch acht Tage bis zum Auftakt am 2. Oktober bei Phoenix Hagen. „Die Zeit wird langsam knapp“, sagt Trainer Björn Harmsen vor der Generalprobe am Berg Fidel.

Als eher „durchwachsen“ stuft er die Vorbereitung ein – was auch mit dem verspäteten Einstieg von Neuzugang Andreas Seiferth zusammenhängt. Die Statik im Baskets-Spiel änderte sich mit dem 53-fachen Nationalspieler gehörig, Der „richtige, eher konservative Center-Spieler“ (Harmsen) mit all seiner Klasse und Routine will effektiv eingesetzt werden. „Andi ist für uns Gold wert, weil er alles mitbringt. Für uns als Mannschaft, die nach oben gekommen ist, bringt er uns auf ein anderes Niveau. Wir müssen ihn konsequent nutzen, nutzen, nutzen. Er wird alle besser machen“, sagt Harmsen.

Harmsen: Das ist die größte Herausforderung

Im Ansatz war dies schon in der vergangenen Woche im Test bei den Eisbären Bremerhaven zu sehen. An der Nordsee überzeugte Münster besonders in der Defensive, der Seiferth Stabilität verlieh. „Da haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war gut. Was ich wichtig fand, dass wir nun wissen, wohin müssen wir. Auch für mich als Trainer, wie müssen wir spielen, mit der Mannschaft, die wir haben, um erfolgreich zu spielen. Das war vorher nicht klar, weil es einfach zu viele neue Sachen waren“, sagt der 40-Jährige.“

Dass offensiv der Prozess ein wenig länger dauert, ehe ein Rädchen ins andere greift, hängt auch mit der Verschiebung der Positionen zusammen. So rückt Center Adam Touray, der in der vergangenen Saison ausnahmslos auf der Fünf gespielt hat, nun auf die Vier. Cosmo Grühn kann dadurch die Position drei einnehmen. Die Umsetzung taktischer Änderungen braucht Zeit – und die ist ja bekanntlich meist knapp. „Wir haben in der vergangenen Woche in wenigen Tagen viel geschafft, und müssen auch in diesen Tagen wieder viel schaffen. Die größte Herausforderung ist momentan die Raumaufteilung und das Timing zu finden, mit Adam und Andi zusammen.“

Ausfälle erschweren Baskets die Arbeit

Neben den Positionswechseln erschweren immer wieder auch Ausfälle die Trainingsarbeit, „warfen die inhaltliche Planung“ ein wenig zurück. So erwischte es Darien Jackson mit einem Pferdekuss beim Turnier in Gießen, zuletzt in Bremerhaven zog sich Grühn eine Blessur an der linken Hand zu. Und auch Hilmar Petursson, isländischer Aufbauspieler, musste in dieser Woche nach einem im Training erlittenen Pferdekuss passen. Sein Einsatz gegen die Dragons ist zumindest fraglich.

Der Vergleich mit dem Team aus Quakenbrück, das wie Münster eine Wildcard für die Pro A erhalten hatte, ist eine weitere und gleichzeitig die letzte Standortbestimmung. Ein, zwei, drei Puzzleteilchen sollen dem Gesamtwerk hinzugefügt werden. „Wir haben schon noch mal viel geändert in den vergangenen zwei Wochen. Das ist keine Raketenwisschenschaft. Der Hauptpunkt ist die eigene Mannschaft, die musst du zusammenbringen – in der Defensive und in der Offensive, die zusammen kommuniziert und die sich reinhängt. Das ist eine Charakterfrage, aber die Charaktere sind da. Ich glaube nicht, dass wir da einen Über-Egoisten haben.“ Der Prozess, er wird auch nach dem Artland-Spiel noch nicht abgeschlossen sein. Doch er geht voran, da wird auch der letzte Test helfen.

Tickets für den „Season Opener“ gibt es über die Homepage der Baskets. Für Dauerkarten-Inhaber ist der Eintritt frei.

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