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Basketball: Nachwuchs-Bundesliga

UBC Münster mischt bald bei den großen Namen mit

Münster

In der kommenden Saison wird der Name des UBC Münster in einem Atemzug mit Alba Berlin genannt – zumindest in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, in die die U 19 des Clubs nun aufgestiegen ist. Es ist das Ergebnis einer stetigen Entwicklung des UBC, der als Standort immer attraktiver wird. Und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht.

Von Henner Henning

Philipp Kappenstein (links), Koordinator Standort-Entwicklung, und U19-Coach Attila Göknil freuen sich über die jüngsten Erfolge des UBC Münster im Nachwuchsbereich. Foto: Jürgen Peperhowe

Alba Berlin, die Hamburg Towers, Rasta Vechta oder Bayer Leverkusen – wohlklingende Namen, die in Deutschland für hohe Basketball-Qualität stehen. Und in eben diese Riege reihen sich in der kommenden Saison die U-19-Junioren des UBC Münster ein, die am Sonntag mit dem 71:67-Erfolg bei den Löwen Erfurt den Aufstieg in die Hauptgruppe A feierten, der Beletage des nationalen Nachwuchs-Basketballes. „Das ist höchst erfreulich und für den Standort Münster ein riesiger Schritt“, sagt Philipp Kappenstein, der neun Jahre lang als Coach die erste Mannschaft des Clubs betreute und nun als Koordinator Standort-Entwicklung fungiert.

Der Aufstieg des ältesten Nachwuchses könnte eine überragende Saison einleiten. Die WWU Baskets als Aushängeschild des Vereins eilen ungeschlagen durch die 2. Bundesliga Pro B und wollen in die Zweitklassigkeit, der UBC II liegt zur Halbserie in der 2. Regionalliga punktgleich mit Spitzenreiter BC Soest auf Rang zwei.

Rosige Aussichten, die langfristig gesteckten Ziele schon 2022 zu erreichen. Es würde Münster als Basketball-Adresse gerade für junge Spieler noch attraktiver machen, dem Club neue Möglichkeiten eröffnen. Die Entwicklung hin zu einem Top-25-Standort in Deutschland, wie ihn Kappenstein im Sommer 2021 für möglich erklärte, würde voranschreiten. „Aber die Herausforderungen auch größer, wir müssen uns strecken“, sagt der 42-Jährige.

Neuhaus und Schmidt als Führungsspieler

Das werden sich sicher in der kommenden Spielzeit die U-19-Akteure von Coach Atilla Göknil müssen, wenn sie bei den Besten der Besten mitmischen. Verdient erspielten sie sich das Ticket zur A-Gruppe, steigerten sich dabei nach nicht einfachem Start Woche für Woche.

Dabei schlüpften Lorenz Neuhaus, Pro-B-erfahren bei den Baskets und derzeit in der Regionalliga bei den HammStars am Ball, sowie Phil Schmidt (beim UBC II regelmäßig dabei) in Führungsrollen, waren Orientierungspunkte. „Sie haben dem Team Sicherheit gegeben, sind vorangegangen“, sagt Göknil nach seiner ersten kompletten Saison als Headcoach, in der er sich einen „Ritterschlag“ (Kappenstein) verdiente. „Und doch war es ein Teamerfolg, die Jungs haben sich super entwickelt.“

Nachrückende U-16-Riege um Groh und Liem

Bei der Fortsetzung dieses Prozesses werden Neuhaus und Schmidt, der verletzungsfrei blieb und so „leistungsmäßig total durchstartete“ (Göknil), aus Altersgründen nicht mehr dabei sein. Dann werden Joshua Sievers und Paul Viefhues aus dem Pro-B-Kader mehr Verantwortung übernehmen und etwa mit Lukas Ehrich die nachrückende U-16-Riege um Lennox Groh, Adel Medford oder Noah Liem anleiten müssen.

„Es wird eine andere Mannschaft sein, mit einer anderen Art zu spielen“, erklärt Göknil. Eine, zu der sich sicher externe Spieler gesellen, angelockt von den Möglichkeiten auf der Junioren- und Seniorenebene des UBC. „Wer weiß, wer sich so meldet“, sagt Göknil, der sich zunächst auf die anstehenden Aufgaben gegen die Franken Tornados aus Nürnberg vorbereitet. Da geht es um die Ausgangsposition für die Playoffs, in denen auch Alba wartet. Es wäre ein Vorgeschmack auf die Saison 2022/23.

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