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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets begegnen Lok Bernau mit gebotener Wachsamkeit

Münster

Der ungeschlagene Spitzenreiter empfängt den auswärts noch sieglosen Tabellenneunten. Das sollte doch eine klare Sache werden, oder? Auf die leichte Schulter aber nehmen die WWU Baskets Münster die Aufgabe gegen Lok Bernau am Samstag aber nicht, zu groß sind die Fragezeichen hinter dem qualitativ gut besetzten Kader des Kooperationspartners von Alba Berlin.

Von Henner Henning

Thomas Reuter, Kapitän der ungeschlagenen Baskets, will mit seinen Teamkollegen gegen Bernau die Serie fortsetzen. Foto: Jürgen Peperhowe

Die WWU Baskets Münster sind das Team in der 2. Bundesliga Pro B, das Maßstäbe setzt. Als einzige Truppe noch ungeschlagen und damit vorzeitig Wintermeister – überlegen, überzeugend, überragend.

Da sollte am Samstag (19.30 Uhr) die letzte Partie der Hinrunde gegen den Tabellenneunten Lok Bernau doch kein Problem sein, zumal der Gast auswärts in fünf Versuchen noch sieglos ist. Doch Trainer Björn Harmsen ist da anderer Meinung, warnt seine Schützlinge vor dem berühmt-berüchtigten Schlendrian.

Bernau setzte auf zwei Mann aus dem Alba-Kader

Allein schon die Tatsache, dass die Lok aus Brandenburg als Kooperationspartner des deutschen Meisters Alba Berlin daherkommt, lässt die Aufmerksamkeit wachsen. „Bernau hat einen tief besetzten Kader mit vielen erfahrenen, aber auch jungen Spielern mit ganz viel Talent. Die Mischung passt“, sagt Harmsen über den Kontrahenten, der in der laufenden Saison bereits 15 Akteure einsetzte.

Darunter Malte Delow und Kresimir Nikic aus dem Alba-Kader, routinierte Kräfte wie Maximilian Rockmann, Dan Oppland, den 299-fachen Bundesliga-Spieler Robert Kulawick (Harmsen: „Gegen beide habe ich schon gecoacht.“) oder junge Wilde wie der 2,10 Meter große Jugend-Nationalspieler Christoph Tilly und den gebürtigen Münsteraner Rikus Schulte. Der 17-Jährige ist nach vier Jahren beim UBC nun im Berliner Nachwuchsprogramm, avancierte bei Lok zur Stammkraft. Unter dem Strich bedeutet dies: „Das ist kein ungefährlicher Gegner, der zudem oft mit wechselnden Besetzungen spielt und ein bisschen eine Wundertüte ist“, sagt Harmsen. „Das ist eine Mannschaft mit Qualität, gegen die es Spaß macht zu spielen.“

Weiter ohne Grühn und Hänig

Spaß machten bislang die Auftritte der Baskets, die den Trainer beim 85:67 bei den TKS 49ers „im Großen und Ganzen sehr zufrieden“ machten. Einzig die kleineren Probleme bei der Rebound-Arbeit thematisierte Harmsen nach dem freien Montag, richtete dann den Fokus auf Bernau.

Personell ändert sich nichts beim Spitzenreiter, der wie in der Vorwoche auf ein Neuner-Aufgebot ohne die verletzten Cosmo Grühn und Kai Hänig setzt. Das soll die eigene Serie fortschreiben – und damit Bernaus Negativlauf in fremden Hallen fortführen.

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