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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Dank harter Arbeit: WWU Baskets besiegen Schwenningen zum Hinrundenende

Münster

Wenns leicht wär, wärs Fußball. Weil die WWU Baskets aber auf Zweitliga-Niveau Basketball spielen war der Weg zum siebten Saisonsieg – gegen die Panthers aus Schwenningen – wieder einmal ein ganz schwerer. Aber: Ende gut alles gut.

Von Thomas Austermann

Im Parallelflug: Adam Touray und Jordan Jones. Foto: Peter Leßmann

Die Hinrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProA haben die WWU Baskets als Neulinge hinter sich: Mit dem 80:69 (37:37) in Berg Fidel vor 2300 Zuschauern gegen die Wiha Panthers Schwenningen hievten sich die Gastgeber nach harter Arbeit im wechselvollen Duell den so wichtigen siebten Sieg aufs Konto. Dass sie zuletzt stark belastet wurden, war spürbar. Die besser bestückte Bank gab am Ende auch den Ausschlag für Münster.

„Es war klar, dass der dünn besetzte Gegner das Spiel langsam machen muss“, sagte Baskets-Coach Björn Harmsen. „Wir hatten wie erhofft im Vergleich mehr Energie, weil wir besser wechseln konnten.“ Mit der Ausbeute nach der ersten Spielstaffel seien die Baskets absolut im Soll. „Wir haben unsere Siege gegen die Teams geholt, die sich tabellarisch in unserem Bereich bewegen.“

Pahnke macht Tempo

Die Baskets starteten wieder mit dem zuletzt pausierenden Andreas Seiferth ins wichtige (Keller-)Duell, während die Gäste aus der baden-württembergischen Doppelstadt auf ihren starken Powerforward Jacob Knauf (erkältet) verzichten mussten und nur achtköpfig angereist waren. Ein Seiferth-Dreier zum 9:5 führte zunächst nicht auf die von den Baskets gewünschte Spur, denn die beweglich verteidigenden Panthers ließen dann wenig zu, wenn Münster den Ball nicht zügig durch die Reihen laufen ließ. Connor Harding sorgte mit fünf Punkten nacheinander für den 16:10-Zwischenstand des letztlich mit 17:12 gewonnenen ersten Durchgangs.

Mit Oliver Pahnke als bissigem Flügelspieler setzte Baskets-Coach Harmsen auf die Tempo-Karte und erlebte, wie sein Kader zum 21:14 kam – kein Ruhekissen freilich, denn die Gäste um Spielmacher Casey Benson konterten durch den Dreier von Jacob Mampuya und ein Drei-Punkte-Spiel des Pointguards. Die Gäste schraubten in Ballbesitz ihr Tempo nicht hoch, aber genau das schien ihr Plan zu sein: Münster mit dieser Art von Vortrag zu nerven. Die Baskets hatten Mühe mit der Ballbewegung. Oft wurde zu lange gedribbelt und gegrübelt. Zur Pause war rein gar nichts entschieden oder absehbar, auch wenn die Reboundhoheit bis hierher bei den Baskets lag (22:13). Ein 9:2-Start ins dritte Viertel versprach dann neue münsterische Schärfe, aber die Gäste blieben auch dank ein paar Einzelleistungen von Delante Jones zumindest nahe dran. Nämlich bis auf zwei Punkte nach dem dritten Viertel.

Schwenningen bleibt dran

Münsters Connor Harding schien die Spannung lösen zu können mit zwei treffliche Dreiern. Schwenningens Foulbelastung stieg an. Nervenstärke also war gefordert. Cosmo Grühn schrieb aus der Distanz das Resultat auf 68:60, sechs Minuten vor Schluss. Und Seiferth platzierte auch einen feinen Dreier ins Ziel, was Herding direkt danach verwehrt blieb. Gut, dass Jasper Günther zentral stehend mehr Glück hatte zum 74:63-Fernschuss. Der Aufbauspieler legte nach, auch Stefan Weß traf.

Münsters Connor Harding schien die Spannung lösen zu können mit zwei treffliche Dreiern. Schwenningens Foulbelastung stieg an.

Nervenstarkes Finale

Nervenstärke also war gefordert. Cosmo Grühn schrieb aus der Distanz das Resultat auf 68:60, sechs Minuten vor Schluss. Und Seiferth platzierte auch einen feinen Dreier ins Ziel, was Herding direkt danach verwehrt blieb. Gut, dass Jasper Günther zentral stehend mehr Glück hatte zum 74:63-Fernschuss. Der Aufbauspieler legte nach, auch Stefan Weß traf.

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