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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

WWU Baskets spielen künftig ohne Avdic und Onwuegbuzie

Münster

Mit der Vertragsverlängerung von Coach und Sportdirektor Björn Harmsen haben die WWU Baskets Münster unter der Woche die erste personelle Nachricht verkündet. Nun folgt die zweite: Rijad Avdic und Andrew Onwuegbuzie werden künftig nicht mehr für den Nachrücker in die 2. Bundesliga Pro A auflaufen – aus verschiedenen Gründen.

Von Henner Henning

Rijad Avdic (links) verlässt die WWU Baskets Münster. Foto: Jürgen Peperhowe

Noch ruht in Sachen Neuverpflichtungen der berühmte See still. Gespräche mit potenziellen Verstärkungen aber seien, so ist zu hören, weit fortgeschritten, auch Vereinbarungen mit Spielern aus dem bisherigen Kader der WWU Baskets Münster stehen kurz bevor. Zwei Entscheidungen sind nach dem Verbleib von Coach Björn Harmsen aber schon gefallen. So werden Rijad Avdic und Andrew Onwuegbuzie in Zukunft nicht mehr für den Pro-A-Ligisten auf Korbjagd gehen.

Avdic war im vergangenen November nach der Verletzung von Cosmo Grühn als Nachverpflichtung zu den Baskets gekommen und war als Energizer ein wichtiger Teil der Mannschaft. Dass der bosnische Nationalspieler nun dennoch den Berg Fidel verlassen muss, hängt auch mit den Regularien der zweiten Liga zusammen.

Stuckenholz: „Total lieber Kerl“

„Rijad ist ein total lieber Kerl, der sich perfekt ins Team eingefügt hat, jetzt aber durch die Tatsache, dass er keinen deutschen Pass hat, sondern nur den Local-Player-Status für die Pro B besaß, einen kompletten Ausländerspot in der Pro A belegt hätte. Da war es für uns nicht möglich, ihn als Local Player mit in die Pro A zu nehmen. Daran ist das leider gescheitert“, sagt Manager Helge Stuckenholz.

Avdic, dessen Ziel noch offen ist, geht mit einem weinenden Auge. „Ich kann wirklich nur das Beste über den ganzen Verein sagen. Münster und die Baskets werden immer in meinem Herzen bleiben“, erklärt der 24-Jährige.

Lobende Worte auch für Onwuegbuzie

Nach nur einem Jahr endet auch die Zeit von Onwuegbuzie in Münster. Der 27 Jahre alte Guard, den Stuckenholz als „Bereicherung“ bezeichnete, wird in einer anderen Stadt sein Master-Studium beenden.

Für seinen künftigen Ex-Verein findet Onwuegbuzie nur lobende Worte. „Ich bedanke mich für das nette und familiäre Umfeld. Vor allem bei Helge, wie er das handhabt, wie er sich um die Spieler kümmert. Das ist in meinen Augen besonders. Das habe ich zu schätzen gelernt.“

Abschied von den WWU Baskets: Auch Andrew Onwuegbuzie verlässt Münster wieder. Foto: Jürgen Peperhowe
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