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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets planen gegen TKS 49ers Schritt zwei und eine Revanche

Münster

Es könnte schon eine Vorentscheidung fallen im Kampf um die zweite Playoff-Viererrunde. Wenn die WWU Baskets Münster am Donnerstagabend zu Hause gegen die TKS 49ers gewinnen, wären sie möglicherweise schon weiter. Eine Niederlage hingegen könnte sie weit zurückwerfen.

Henner Henning

Oliver Pahnke und die Baskets wollen sich bei den 49ers um Alexander Giese revanchieren. Foto: pep

Das erste Teilstück auf dem langen Weg durch die Playoffs bis hin zu einem möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro A haben die WWU Baskets Münster erfolgreich absolviert. Im ersten Spiel der ersten Vierergruppe glückte dem Team von Trainer Philipp Kappenstein mit dem 75:52-Erfolg gegen den FC Bayern München II ein Traumstart, den die Münsteraner am Donnerstag (19 Uhr) nun bestätigen und damit das vorzeitige Weiterkommen in die zweite Playoff-Runde (abhängig vom Ausgang der Partie zwischen Bayern und dem BBC Coburg) perfekt machen wollen. „Wir haben das Heft des Handelns in der Hand“, sagt Kappenstein vor dem Duell mit den TKS 49ers aus Stahnsdorf.

49ers? Moment, da war doch was. Es liegt noch keine drei Wochen zurück, da unterlagen die Münsteraner zum Ausklang der Nordstaffel-Hauptrunde in Brandenburg 85:87 und vergaben damit die Chance auf den zweiten Platz. „Unnötig und ärgerlich“, nannte der 41 Jahre alte Coach damals die Niederlage, die aber als Weckruf diente. Klare Worte fielen im Anschluss und zum Start der Vorbereitung auf die Playoffs, die Sinne wurden geschärft. Bis hierhin erfolgreich, wie der defensiv durchgehend starke Auftritt gegen Bayerns Zweite zeigte.

Revanche geplant

Genau dieses Engagement und diesen Willen zu verteidigen sieht Kappenstein als Grundlage für weitere Erfolgserlebnisse und eine noch möglichst lange Saison. „Für unsere Gesamtentwicklung ist es ganz wichtig, dass wir defensiv an unsere Leistung vom Samstag anknüpfen und uns klar ist, dass wir das Spiel in der Defense gewinnen müssen“, erklärt Kappenstein, der zudem nicht verhehlt, sich auf die zeitnahe Revanche gegen die 49ers zu freuen. „Wir haben da noch eine Rechnung offen und können ihre Saison beenden. Wir wissen, was wir zu tun haben.“

Doch Vorsicht ist angebracht, nicht nur wegen der Niederlage. Die Stahnsdorfer bezwangen nicht nur die Baskets, auch gegen den Nord-Vize Itzehoe gewann die Mannschaft um Spielmacher Karolis Babkauskas, Topscorer Malik Toppin und Sebastian Fülle. Und auch die Tatsache, dass für die Gäste eine Niederlage das vorzeitige Aus sein könnte, macht es nicht einfacher. „Uns ist klar, dass es für sie ein ,Do-or-die’-Spiel ist. Sie spielen unangenehm, mit vielen wechselnden Defenses“, sagt Kappenstein, der zudem eindringlich vor dem Schlendrian warnt, der sich zu gern zu seinen Schützlingen gesellt. „Wir haben sehr, sehr unglücklich in Stahnsdorf verloren, weil wir einfach nicht bereit waren. Jetzt muss und wird das Mindset da sein“, verspricht Aufbauspieler Oliver Pahnke, der mit seinen Teamkollegen das nächste Teilstück auf dem Weg durch die Playoffs erfolgreich hinter sich bringen will.

  • Die Partie der Baskets wird erneut live im Internet-Stream gezeigt. Um 18.40 Uhr startet die kostenfreie Übertragung.
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