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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Der Kapitän kehrt zurück: WWU Baskets vor Wiedersehen mit den Panthers

Münster

Für die WWU Baskets steht am Sonntag ein richtungsweisendes Spiel an. Beim Wiedersehen mit den WIha Panthers Schwenningen, gegen die sich Münster vor knapp vier Jahren im damaligen Playoff-Halbfinale durchgesetzt hatte, geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Pro-A-Verbleib.

Kapitän und Topscorer Andreas Seiferth (l.), hier gegen Adam Pechacek, kehrt gegen Schwenningen zurück ins Team der Baskets, die am Sonntag wie vor einer Woche gegen Jena wieder wichtige Punkte einfahren wollen. Foto: Jürgen Peperhowe

Es ist der 27. April 2019, in Münster herrscht ein Basketball-Hype, ausgelöst von den WWU Baskets. Der damalige Aufsteiger der 2. Bundesliga Pro B ist mit einer Siegesserie bis ins Playoff-Halbfinale gestürmt, gewinnt gegen die Wiha Panthers Schwenningen vor ausverkauftem Haus das entscheidende dritte Duell mit 86:83. Der überragende Malcolm Delpeche mit 21 Punkten und 13 Rebounds sowie Andrej König, heute in Münsters zweiter Mannschaft noch am Ball, mit 19 Zählern führen ihr Team ins Finale.

Was für ein Wahnsinn damals. Lange her. Zwar ist die ganz große Euphorie logischerweise gewichen, doch auf diesem Fundament entwickelte sich eine bis heute anhaltende Erfolgsstory, die die Baskets in die Pro A führte. In der gibt es ein Wiedersehen mit den Panthers – ein nicht ganz unbedeutendes, für beide Teams geht es am Sonntag (18 Uhr) um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

Schwennigen wurde ein Punkt abgezogen

Münster geht aus einer besseren Position in das Duell. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen am Mittwoch beim Tabellenzweiten Tübingen trotz einer starken Leistung beim 79:84 den siebten Saisonsieg knapp verpasste, ist sie vor dem letzten Spieltag der Hinrunde im Soll. Weitere Zähler gegen Schwenningen würden den Abstand dann auf sieben Punkte erhöhen – auch weil dem Gast aus dem Südwesten Baden-Württembergs wegen eines Verstoßes gegen das Lizenzstatut ein Zähler abgezogen wurde. Dieser kann die Panthers, derzeit Vorletzter und auswärts noch sieglos, teuer zu stehen kommen.

Umso wichtiger gestaltet sich der Auftritt am Berg Fidel für die zuletzt erfolgreichen Schwenninger (74:70 gegen Kirchheim), die in Delante Jones ihren Topscorer (16,9 Punkte) und in Casey Benson (12,9) einen „sehr guten Aufbauspieler“ (Harmsen) haben. Allerdings ist die Rotation der Panthers klein, was die Art ihres Spiels beeinflusst. „Sie versuchen durch viele Wechsel in der Verteidigung den offensiven Rhythmus des Gegners zu brechen, ihn aus dem Spiel zu bringen. Das gelingt ihnen ganz gut“, beschreibt Harmsen seine Beobachtungen, die er im Laufe des Donnerstags nach der Rückkehr aus Tübingen – gegen 6 Uhr war die Mannschaft zurück – gemacht hat.

Seiferth kehrt ins Team zurück

Die Partie bei den Tigers hat er sich zwar ebenso noch einmal angeschaut, für die Vorbereitung auf Schwenningen aber spielt sie keine Rolle. „Dafür ist zu wenig Zeit“, sagt der 40-Jährige. „Das ist ein ganz neues Spiel, nicht mit Tübingen zu vergleichen.“ Für sein Team, in das Kapitän Andreas Seiferth nach seiner kurzen Pause zurückkehrt, gilt es, seine Stärken auszuspielen. „Unsere Tiefe der Bank, unsere Energie und Andi“, sagt Harmsen, der seine Schützlinge erst am Freitagnachmittag wieder versammelte.

Kurzes Video-Studium, Rhythmus aufnehmen und den Fokus auf die Panthers legen, und dann vor bestimmt wieder über 2000 Zuschauern – aktuell hat Münster mit 2313 den zweitbesten Schnitt der Liga – an den Festtag im April 2019 anknüpfen.

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