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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets starten am Fuße des Drachenfelsens in die Saison - Center fällt aus

Münster

Die WWU Baskets treten am Samstagabend zum ersten Pro-B-Spiel unter Neu-Trainer Björn Harmsen an. Bei den Dragons Rhöndorf erwartet die Münsteraner gleich eine gefährliche Mischung. 

Von Henner Henning

Gut zugehört, so soll es gehen: Trainer Björn Harmsen will mit den WWU Baskets in Rhöndorf erfolgreich starten. Foto: Peter Leßmann

Am Fuße des Drachenfelsen steigen die WWU Baskets Münster in die Saison 2021/22 ein. 138 Tage oder 20 Wochen nach dem letzten Pflichtspiel, das mit dem Aus im Playoff-Halbfinale in Bochum endete, beginnt am Samstag (19 Uhr/hier geht's zum Live-Stream) mit dem Auswärtsauftritt bei den Dragons Rhöndorf der Alltag wieder in der 2. Bundesliga Pro B – und in der will das Team von Neu-Coach Björn Harmsen erneut vorne mitmischen, will wieder ein Schwergewicht der Spielklasse sein.

In das vierte Pro-B-Jahr gehen die Baskets, die nicht nur beim Aufsteiger aus Bad Honnef weit oben auf dem Zettel stehen, wenn es um die Favoritenrolle geht. „Münster wird wieder eine absolute Top-Mannschaft in diesem Jahr sein“, sagt Dragons-Routinier Paul Al­brecht, der mit 28 Jahren der älteste Spieler in Rhöndorfs junger Mannschaft ist. Gleich sieben Talente sind mit einer Doppellizenz ausgestattet, trainieren regelmäßig beim Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn mit. Jung und wild, das kann eine gefährliche Mischung für die Baskets werden, die sich auch von dem 103:59-Erfolg beim Vorbereitungsturnier in Hagen nicht blenden lassen. „Das war ein Muster ohne Wert, bei Rhöndorf haben einige wichtige Spieler gefehlt. Wir dürfen auf gar keinen Fall den Fehler machen, sie zu unterschätzen“, sagt Harmsen. Wir müssen ready sein, dumme Fehler vermeiden.“

Adam Touray ist der einzige Center im Baskets-Aufgebot

Gut sechs Wochen hatte der 39-Jährige Zeit, sein neues Team auf die Saison vorzubereiten, sie einzustellen auf den langen Weg durch die Hauptrunde der Nordstaffel. „Gut vorangekommen“ sind die Baskets, seine Schützlinge begreifen mehr und mehr, was der Coach von ihnen an beiden Enden des Spielfelds einfordert. „Das ist eine kluge Mannschaft, da kann man inhaltlich viel machen. Auch während der Saison kann ich noch neuen Input reinbringen“, sagt Harmsen, der sein Team auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ende desselben sieht. Auch weil durch einige Ausfälle zwischendurch der Findungsprozess „ein bisschen ins Stocken geraten“ war.

Der Ausfall von Kai Hänig, der mit einer „Mini-Fraktur“ im Fuß noch einen Monat fehlt, zwingt den Trainer gleich zum Einstieg in die Saison zur Improvisation. Mit Adam Touray steht nur noch ein gelernter Center zur Verfügung, Co-Kapitän Helge Baues oder Thomas Reuter rücken daher eine Position auf. „Das ist aber kein Problem, im modernen Basketball sollen eh die Spieler mehrere Positionen spielen können. Und das ist bei unserer Mannschaft gegeben“, sagt Harmsen, der am Drachenfelsen gleich seinen ersten Pflichtspielsieg als Baskets-Coach feiern will.

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