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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets treffen die TKS 49ers zum erneuten Spitzenduell

Münster

Erstmals seit dem 18. Dezember greifen die WWU Baskets Münster wieder in das Geschehen der 2. Bundesliga Pro B ein. Doch in welcher Form präsentiert sich das Team von Trainer Björn Harmsen nach der langen Pause und den Corona-Fällen, die die Vorbereitung arg gestört haben. Überprüfen werden dies die TKS 49ers aus Stahnsdorf, die derzeit der erste Verfolger des Spitzenreiters sind.

Von Henner Henning

Kai Hänig kann sich wieder ins Getümmel werfen. Nach seiner Fußverletzung steht der Center der Baskets gegen die TKS 49ers vor seinem Comeback und Saisondebüt. Foto: Jürgen Peperhowe

Vor genau sechs Wochen hatten sich die WWU Baskets Münster nach Stahnsdorf aufgemacht. Zum Spitzenspiel des ungeschlagenen Tabellenführers beim ersten Verfolger, den TKS 49ers. Nun kommt es am Sonntag (16 Uhr) zum Wiedersehen, die Platzierungen haben sich seit dem klaren 85:67-Erfolg der Westfalen nicht verändert.

Erneut heißt es: Nummer eins gegen Nummer zwei. Die Voraussetzungen aber sind diesmal doch ganz andere, nach sechs Corona-Fällen und der Weihnachtspause weiß niemand bei den Baskets, wo der Pro-B-Ligist leistungsmäßig steht.

Die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen wird wie eine kleine Wundertüte daherkommen. Am Donnerstag konnte der Coach erstmals seit der Partie in Köln am 18. Dezember wieder im Training Fünf-gegen-fünf spielen lassen, auch da fehlten die beiden in Quarantäne befindlichen Jasper Günther und Joshua Sievers sowie der noch verletzte Cosmo Grühn.

„Die ganze Situation ist natürlich suboptimal. Aber wir können eine Rotation spielen, die ganz gut sein könnte. Allerdings mit einigen Handicaps“, sagt Harmsen. Wer hat wie viel Luft, wer findet nach der Liga-Unterbrechung – zuletzt wurde die Baskets-Partie in Sandersdorf coronabedingt abgesagt – schnell seinen Rhythmus? „Das wird spannend zu sehen sein, wir werden improvisieren müssen.“

Comebacks von Kai Hänig und Andrej König

Dabei kann es gegen die 49ers zu zwei Comebacks kommen. Center Kai Hänig, der sich in der Vorbereitung im August eine Fraktur im Fuß zugezogen hatte, ist seit dem 28. Dezember im Training – und wird erste Minuten in dieser Saison bekommen.

„Seine Zeit wird limitiert sein, aber Kai wird uns helfen können“, sagt Harmsen und hat dabei sicher auch Hänigs Arbeit gegen die TKS-Center Robin Jorch (2,11 Meter) und Niklas Ney (2,08 Meter) im Kopf. „Das sind für diese Liga zwei sehr gute Big Men“, meint Harmsen, der zudem den Bundesliga-erfahrenen Topscorer Sebastian Fülle als Schlüsselspieler des Gegners ausgemacht hat. Dieser könnte die Wege mit Baskets-Veteran Andrej König kreuzen, der im Sommer seinen Rückzug aus der Pro-B-Truppe vollzogen, nun aber aus der zweiten Mannschaft wieder hochgezogen wurde.

Hänig und König sind zwei neue Teile in dem durcheinander geratenen Puzzle des ungeschlagenen Spitzenreiters, hinter dem die Verfolgerschar von fünf Teams mit schon fünf Niederlagen einen beträchtlichen Rückstand hat.

„Wir haben einen Puffer, das ist Glück im Unglück. Aber darauf wollen wir uns nicht ausruhen, wollen gewinnen“, sagt Harmsen. Bleibt abzuwarten, wie lange die Puste der Baskets nach den physisch wie psychisch schwierigen Wochen reichen wird.

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