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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Duell in Trier: So wollen die Baskets den erneuten Dreier-Hagel verhindern

Münster

Im Hinspiel waren die WWU Baskets lange auf Augenhöhe mit den Gladiators Trier, führten zwischendurch gar hoch. Dann aber ging der Pro-A-Neuling beim Dreier-Festival der Gäste unter, verlor noch 93:107. Jetzt kommt es zum Wiedersehen an der Mosel.

Stefan Weß und die WWU Baskets müssen Triers Guard Daniel Montoroso nicht nur offensiv attackieren, sondern ihm auch defensiv auf den Füßen stehen. Foto: Jürgen Peperhowe

In der 2. Bundesliga Pro A beginnt die zweite Saisonhälfte. Jeder hat mittlerweile einmal gegen jeden gespielt, das Feld hat sich sortiert. Es geht eng zu im Basketball-Unterhaus, kein Team darf sich zurücklehnen. Auch nicht die WWU Baskets Münster, die sich in der Hinserie mit sieben Siegen eine „gute Ausgangsposition“ (Manager Helge Stuckenholz) geschaffen haben, aber für den Klassenerhalt weiter arbeiten müssen. Ein paar Punkte benötigt der Zweitliga-Neuling ganz sicher noch, eine erste Chance dazu bekommt er am Sonntag (17 Uhr) bei den Gladiators Trier. Eine Aufgabe, die es – so weiß man in Münster spätestens seit dem Hinspiel – in sich hat.

Beim ersten Treffen am Berg Fidel führten die Baskets gegen eines der „Top-Teams der Liga“ (Coach Björn Harmsen) bis ins vierte Viertel, zwischenzeitlich sogar mit 18 Zählern – ehe dann ein Trierer Dreier-Hagel für die Wende sorgte. Sagenhafte 74 Prozent – in so manchen Spielen schaffen Mannschaften dies nicht von der Freiwurflinie – versenkten die Gladiators.

„Es ist klar, wo sie ihre Stärken haben“

Garai Zeeb und Parker van Dyke, neben Daniel Montoroso zwei von drei „im Scoring überragenden Guards“ (Harmsen) hatten einen Sahnetag erwischt und waren nicht zu stoppen. „Die Trierer sind mit fast 90 Punkten im Schnitt sehr gut in der Offensive. Es ist klar, wo sie ihre Stärken haben“, sagt Harmsen, der auch die Qualität bei den Offensivrebounds hervorhebt. Zuletzt aber verloren die Römerstädter zweimal, am Mittwoch gab es ein 83:93 gegen Spitzenreiter Vechta.

Die Münsteraner dagegen gehen ausgeruht – erst am Mittwoch traf sich das Team wieder – und mit dem Selbstbewusstsein aus dem „extrem wichtigen“ Sonntagssieg gegen Schwenningen in das Wiedersehen. Druck hat der Gast in der größten Halle der Pro A keinen, will sich erneut möglichst lange im Windschatten der Gladiators aufhalten. Um dann vorbeizuziehen? Ein schweres Unterfangen. „Trier bestraft wie auch Vechta oder Tübingen jeden Fehler. Wir müssen defensiv den Zugriff finden“, sagt Harmsen. Personell nimmt der 40-Jährige bei der Anreise am Samstag keine Sorgen mit an die Mosel, der Kader ist komplett – und will seine guten Eindrücke der Hinserie untermauern. Auch gegen Triers Scharfschützen.

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