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Handball: Landesliga

Zukunft des TV Friesen Telgte: Jetzt sind die Spieler am Zug

Telgte

Sebastian Seitz fordert in dieser Woche klare Ansagen von den Spielern über ihre Zukunft. Der Coach, der beim TV Friesen Telgte zurzeit aus der Not heraus die ersten beiden Mannschaften gemeinsam betreut, drängt zeitnah auf Entscheidungen.

Von Ralf Aumüller

Bis auf Weiteres trainiert Sebastian Seitz die Spieler der bisherigen ersten und zweiten Telgter Mannschaft gemeinsam. Foto: Aumüller

Am Wochenende haben die Handballer des TV Friesen zwei Testspiele absolviert. Etwas Normalität also in der Saisonvorbereitung. Wobei nicht genau zu definieren ist, wer „die Handballer“ in Telgte momentan sind. Wegen der Personalknappheit in der ersten Mannschaft und dem abrupten Abgang von Coach Alpár Jegenyés trainieren der kleine Rest der Ersten und der große Kader der Zweiten derzeit gemeinsam. Ob der Verein in der Anfang September beginnenden Saison auch wirklich jeweils eine Truppe in der Landesliga und eine in der Bezirksliga stellen kann, ist noch nicht gesichert.

Sebastian Seitz jedenfalls hat den festen Willen, das durchzuziehen. Der Mann, eigentlich Trainer der Reserve, kümmert sich bis auf Weiteres in den Übungseinheiten und in den Vorbereitungsspielen um beide Teams.

Am kommenden Wochenende hat er ein kleines Trainingslager angesetzt. Bis dahin möchte Seitz Klarheit haben, mit wem genau er planen kann. „Ich brauche die Entscheidungen der Spieler“, sagt der Coach. „Ich möchte wissen, wer jetzt definitiv in welchem Umfang zur Verfügung steht.“ Dazu plant er in dieser Woche eine Umfrage in der gemeinsamen WhatsApp-Gruppe.

Zwei Niederlagen

Mit kleiner Besetzung von nur zehn Spielern verlor der TV Friesen am Freitagabend beim Neu-Landesligisten FC Greffen mit 22:34. „Die Abwehr hat trotz der vielen Gegentore gut funktioniert. Wir haben vorne viele Fehler gemacht und 14 Tempogegenstoßtore bekommen“, bilanziert Seitz. Mit einem Groß-Aufgebot von 18 Männern unterlagen die Telgter am Sonntag in der Dreifachhalle dem Landesligisten Eintracht Dolberg mit 26:31. „Das sah schon deutlich besser aus. Bei den Jüngeren war nur noch viel Nervosität dabei“, so Seitz.

Das verschärfte Trainingswochenende beinhaltet zwei weitere Testspiele jeweils in eigener Halle: am Samstag um 16 Uhr wieder gegen Greffen und am Sonntag um 14 Uhr gegen den Bezirksligisten ASV Senden II.

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