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Fußball: Fabian Otte jetzt bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag

Zurück von der Insel

Ochtrup

Fabian Otte ist zurück in Deutschland und hat einen neuen Job als Torwarttrainer im Team von Uwe Kamps bei Borussia Mönchengladbach. Auf die Zusammenarbeit mit seinen Stammkeeper Yann Sommer muss Otte allerdings noch ein wenig warten.

Von Günter Saborowskiund

Yann Sommer, der Torhüter der Schweizer Nationalmannschaft, wird heute Abend im Spiel gegen Spanien ganz besonders im Blickfeld von Fabian Otte (kl. Foto)stehen. Seit dem 1. Juli gehört der ehemalige Ochtruper zum Torwarttrainerstab von Borussia Mönchengladbach unter Uwe Kamps. Foto: imago/Camera 4

Am gestrigen Donnerstag hatte Fabian Otte bei seinem neuen Arbeitgeber in Gladbach seinen ersten Arbeitstag. Kein Wunder, dass er – mal wieder – schwer erreichbar war, denn ein Umzug aus England inklusive Wohnungssuche, die Vorbereitung aufs Training mit den Torleuten der Borussia und das weitere Verfolgen der Europameisterschaft im Fußball sind ein Päckchen, das zeitlich nur schwer zu stemmen ist. Dabei trifft der ehemalige Ochtruper, der bis vor Kurzem beim englischen Erstligisten FC Burnley als Torwarttrainer unter Vertrag stand, seinen Schützling Nummer eins ja nicht einmal vor Ort an. Yann Sommer muss als Torwart der Schweizer Nationalmannschaft „nachsitzen“, denn die Elf von Trainer Vladimir Petkovic hat am Montag sensationell die Franzosen aus dem Turnier gekegelt – woran Sommer einen nicht unwesentlichen Anteil hatte, als er den entscheidenden Elfer von Kylian Mbappé reflexartig parierte.

Heute Abend um 18 Uhr, wenn die Schweiz in St. Petersburg im Viertelfinale gegen Spanien antreten muss, dürften sich Ottes Augen wieder vornehmlich auf den Torwart richten. Es ist das erste Mal, dass die Schweiz und Spanien bei einer Europameisterschaft gegeneinander spielen. Die bisherigen drei Duelle beider Teams bei internationalen Turnieren gingen 2:1 für die Iberer aus. Nur ein einziges Mal, 2010 bei der Weltmeisterschaft in Südafrika, gewann die Schweizer „Nati“ in der Gruppenphase mit 1:0 durch einen Treffer des damaligen Frankfurter Bundesligaspielers Gelson Fernandes. Trainer der Schweiz war seinerzeit Ottmar Hitzfeld.

Nach dem dramatischen Spiel und Sieg gegen Frankreich schlagen die Herzen vieler Fußballfans in Deutschland für die Schweiz. Ob sie mit „Hopp Schwiiz“! für eine neue Sensation sorgen können, ist fraglich. Bei den Eidgenossen selbst überschlagen sich die Gazetten mit Lob und hoffen darauf, dass dem Petkovic-Team – und den Zuschauern – noch so ein Fußballabend wie gegen die Franzosen geboten wird. Ihr selbst gestecktes Ziel, das Erreichen des Achtelfinales, haben Breel Embolo und Co. bereits übertroffen. Bei den Buchmachern tendieren die Quoten erwartungsgemäß in Richtung Spanien, das auch vor dem Turnierstart schon als Mitfavorit gehandelt wurde. Doch das will nicht immer was heißen. Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal sind bereits weg vom Fenster.

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