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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Makellose WWU Baskets starten zweiten Versuch bei den BSW Sixers

Münster

Die WWU Baskets Münster unternehmen einen zweiten Anlauf in Sandersdorf. Nachdem der erste Versuch coronabedingt hatte abgesagt werden müssen, steigt nun am Mittwoch (19 Uhr) das Nachholspiel bei den siebtplatzierten BSW Sixers. Keine leichte Aufgabe, dennoch peilt Münster die Fortsetzung seiner Serie an.

Von Henner Henning

Adam Touray hat in den vergangenen Tagen physisch wieder Schritte nach vorn gemacht. Foto: Jürgen Peperhowe

Spielausfälle, die es derzeit quer durch alle Ligen und Sportarten gibt, haben durchaus zwei Seiten. Sie sind besonders dann ärgerlich, wenn sie kurzfristig auftreten. So geschehen am vergangenen Freitag, als die WWU Baskets Münster abreisebereit für das Auswärtsspiel am Samstag in Bernau waren.

Dazu muss die Partie nun an einem normalerweise freien Wochenende oder unter der Woche nachgeholt werden – bedeutet mehr Stress. Doch Absagen können durchaus auch positive Aspekte nach sich ziehen. So machten sich die Baskets am Dienstag ausgeruht zum Nachholspiel bei den BSW Sixers (Mittwoch, 19 Uhr), zuletzt verletzte oder kranke Akteure konnten verlorenen Boden gutmachen.

Hänig und Touray mischen mit

Die gewonnene Zeit kam den Centern Kai Hänig und Adam Touray ebenso zupass wie Cosmo Grühn, der sich nach seinem Kahnbeinbruch im Training an einen möglichen Einsatz heranarbeitet. Die Partie bei den siebtplatzierten Sixers, am Sonntag bei Schlusslicht ETV Hamburg erfolgreich (75:67), scheint aber zu früh zu kommen. Es ist der einzige Ausfall, ansonsten kann Coach Björn Harmsen aus dem Vollen schöpfen – und das macht sich schon in den Einheiten bemerkbar. „Das Training wird von Woche zu Woche wieder angenehmer, manche Spieler müssen aber immer noch Rhythmus und Normalität finden. Dennoch können wir wieder inhaltlicher arbeiten, taktischer. Es geht langsam voran.“

Harmsen: „Training wieder angenehmer“

Gute Voraussetzungen, um die 14-teilige Rekordserie auszubauen – wofür mindestens eine gute Leistung nötig sein wird. Zwar hatten und haben die Sixers auch coronabedingt personelle Probleme, besitzen aber etwa mit dem Duo Lukas Kazlauskas und Vincent Friederici sowie mit Marco Rahn weitere Hochkaräter der Pro B in ihren Reihen. Das Duell in der Hinserie (79:71) zählt Münsters Coach zu einem der „schwersten Spiele, die wir bisher hatten“, sein Team sieht er nun vor einem harten Gang. „Sie haben uns schon ganz schön beschäftigt“, so Harmsen.

Favoritenrolle rübergeschoben

Dass sein Kollege ihm und den Münsteranern die Favoritenrolle zuschiebt, ist angesichts des Saisonverlaufs branchenüblich. „Wir haben keine Chance, aber diese wollen wir nutzen“, erklärt BSW-Coach Chris Schreiber.

Es liegt an den Baskets, dem Gastgeber diese Chance zu verwehren. Die Qualitäten hat der ungeschlagene Pro-B-Primus – vor allem in nahezu Bestbesetzung.

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