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Fußball: Westfalenpokal

Mamutovic trifft mit erstem Kontakt - Velichkov verletzt ausgewechselt

HAMM

Rot-Weiß Ahlen hat die Hürde Achtelfinale genommen. Allerdings entschied die Elf von Trainer Andreas Zimmermann die Partie bei Westfalia Rhynern erst in den letzten 30 Minuten. Und das in Überzahl. Allerdings musste auch ein Akteur der Gäste frühzeitig vom Feld – verletzt.

Von Uwe Niemeyer

Ließen sich nicht unterkriegen: Die Rot-Weißen mit Gianluca Marzullo (r.), hier gegen Sezer Toy. Der Ahlener Angreifer traf zum 2:0. Foto: Marc Kreisel

Rot-Weiß Ahlen-Weiß Ahlen bleibt im Geschäft und tanzt weiter auf beiden Hochzeiten. Denn durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg bei Westfalia Rhynern zog der Fußball-Regionalligist am Mittwochabend ins Viertelfinale des Westfalenpokals ein. Mögliche Gegner könnten dort Preußen Münster oder der SC Verl sein.

Derweil sorgten die 90 Minuten beim Oberliga-Vierten bei den Ahlenern auch für Sorgenfalten. Denn Torhüter Martin Velichkov verletzte sich (11.) bei der Abwehr eines Foulelfmeters so schwer, dass er durch Daniel Szcepankiewicz ersetzt werden musste. Bennet Eickhoff hatte zuvor Torjäger Eduard Probst zu Fall gebracht. Velichkov war gerade erst am vergangenen Freitag und nach wochenlanger Verletzungspause ins RW-Tor zurückgekehrt.

Mamutovic trifft mit erstem Ballkontakt

Auf die Siegerstraße brachte die Rot-Weißen der eingewechselte Daniel Mamutovic (64.). Und das ziemlich effektiv. Denn Mamutovic war gerade erst 60 Sekunden in der Partie und traf mit seinem ersten Ballkontakt. Einige mehr verzeichnete schon Gianluca Marzullo, ehe er (81.) mit dem 2:0 für die Entscheidung sorgte. Die Tore fielen dabei gegen einen schon dezimierten Oberligisten, sah doch Hakan Sezer zuvor (51.) die Ampelkarte.

Bayaki vergibt dritten Treffer

Einen dritten Treffer verpasste Noyan Bayaki, der wenige Minuten vor dem Abpfiff ein 3:1-Überzahlspiel nicht erfolgreich abschließen konnte. Auf der Gegenseite verpasste Merlin Zweimann immerhin den Anschlusstreffer.

Westfalia-Keeper Hahnemann ist dreimal auf dem Posten

Dabei hatte der Westfalia sogar die Anfangsphase gehört. Gleich dreimal scheiterte Sezer – unter anderem landete sein Schuss (9.) am Innenpfosten. Wenig später vergab er auch den Strafstoß. Ein Schuss von Terence Groothusen aus der Drehung (25.) blieb vor der Pause die einzig nennenswerte Chance Gäste. Gleich dreimal fanden RW-Spieler nach dem Seitenwechsel in Torhüter Alexander Hahnemann ihren Meister. Sebastian Mai konnte den Keeper ebenso wenig per Drehschuss (48.) bezwingen wie Daniel Francis (55.) per Kopfball oder Jan Holldack mit einem Schuss aus 16 Metern. Dann aber kam Daniel Mamutovic in die Begegnung.

RWA: Velichkov (11. Szceponkiewicz) – Francis, Kahlert, Dal, Eickhoff – Wiesweg, Ioannidis (39. Twardzik), Holldack (82. Bayaki), Mai – Marzullo, Groothusen (63. Mamutovic)

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