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Segeln: Junioren-Weltmeisterschaft

Max Stiff vom SC Hansa Münster tritt auf dem Gardasee

Münster

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft auf dem Gardasee ist Max Stiff vom SC Hansa Münster aktuell unterwegs. Was sich nach einem tollen Ferienprogramm anhört, kann für ihn bisweilen auch harte Arbeit bedeuten.

Max Stiff im Einsatz Foto: privat

Max Stiff segelt gerne – weil er es kann, und vor allem, weil er es ziemlich gut kann. Der 15-jährige Münsteraner ist derzeit am Gardasee voll in seinem Element. Jeden Tag kann er von morgens bis abends seiner Leidenschaft auf dem Wasser bei herrlichem Wetter nachgehen.

Das klingt nach den perfekten Sommerferien – ist aber nur die halbe Wahrheit: Für den Urlaub ist der Rest der mitgereisten Familie zuständig, Max startet ab Sonntag bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Laser Radial. „Das ist schon anstrengend“, sagt das Talent vom SC Hansa Münster. „Die ersten beiden Tage waren Erholung“, erzählt der Schüler des Annette-Gymnasiums, seit Dienstag ist hartes Training angesagt. Auch für den Kopf: „Segeln ist ein bisschen wie Schach, da gibt es viele verschiedene taktische Züge, da kann man viel falsch machen.“ Am Abend nach einem langen Segeltag schmerzen dann mitunter nicht nur die Muskeln, sondern es raucht auch der Kopf. „Ich bin der jüngste Jahrgang, die anderen haben viel mehr Erfahrung. Das macht schon was aus.“

„Mal sehen, wo ich lande“

270 Jungen bis 18 Jahre gehen mit dem jungen Münsteraner ins Rennen. Fünf Tage mit je zwei Läufen sind angesagt. „Mal sehen, wo ich lande“, will sich Max bei seiner ersten WM nach dem Umstieg aus dem Optimisten im vergangenen Jahr in die Laser-Klasse nicht zu viel Druck machen – hat sich aber dennoch ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. „Unter den Top 100 möchte ich schon gerne landen.“

Bei den Europameisterschaften in diesem Jahr musste er noch etwas Lehrgeld zahlen, das Ergebnis verschweigt er lieber. Am Gardasee ist nun mit schon etwas mehr Erfahrung der nächste Schritt fällig – und nach der letzten Wettfahrt stehen dann auch noch ein paar Tage „echte“ Ferien an.

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