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Handball: 3. Liga

Ahlener SG bezwingt Mindener Reserve

Ahlen

Manchmal braucht man einfach diesen Nachweis, dass harte Arbeit auch belohnt wird. Wie bei den Handballer der Ahlener SG, die sich gegen die wehrhafte Reserve von GWD Minden mächtig strecken musste, um den 31:28-Erfolg einfahren zu können – als verdienten Lohn harter Arbeit.

Von Harald Hübl

Dominik Spannekrebs (Mitte) war vorne keine Lücke zu eng, hinten machte ASG-Keeper Thomas Kroker (Bild rechts) dicht. Mit vereinten Kräften reichte es zum Sieg gegeg Minden. Foto: Wegener

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, räumte Freddy Neuhaus nach dem Sieg gegen den TSV GWD Minden II unumwunden ein. Die Drittliga-Handballer des Handball-Leistungs-Zentrums Ahlener SG (HLZ ASG) setzten sich mit 31:28 (16:13) gegen den Erstliga-Nachwuchs aus Ostwestfalen durch.

Hüpfburg nach Abpfiff

Und wer hart gearbeitet hat, hat auch richtig Grund zur Freude. Deshalb hüpfte die HLZ-Sieben mit Mann und Maus nach dem Gewinn der ersten beiden Punkte und der Freude, endlich mal wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen, im Kreis herum. Und das mit Recht, denn nach einem holprigen Start gegen die offensive Deckungsformation der Ostwestfalen fingen sich die Gastgeber. Bis zur 12. Minute mussten die Wersestädter einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Da stand es 5:7. „Doch dann haben die Spieler das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Neuhaus. „Aus der Bewegung heraus die 1:1-Situationen zu suchen und die Zweikämpfe zu gewinnen.“

Führungswechsel nach 15 Minuten

Beim 8:7 (16.) lag die HLZ-Sieben erstmals vorne. Die Führung bauten die Gastgeber bis zur Pause auf 16:13 aus. Zum einen, weil Sven Kroker im Tor erneut gut aufgelegt war, zum anderen, weil Rechtshänder Dominik Spannekrebs im rechten Rückraum –nicht gerade seine Lieblingsposition – ordentlich Alarm machte.

„Wenn man Erfolg haben will, muss man sich in den Dienst der Mannschaft stellen“, erklärte er. Das sahen auch die anderen Spieler im HLZ-Dress so und machten in der zweiten Halbzeit da weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten.

Gegner auf Distanz gehalten

Kontinuierlich setzten sie sich von den Ostwestfalen ab. Über 22:18 (40.) und 25:21 (44.) zogen sie auf 28:23 (49.) davon. Dabei ließ die Neuhaus-Sieben trotz des Wettkampfstresses hier und da Spielwitz aufblitzen.

Zum Beispiel in der 21. Minute als Linksaußen Benny Bayer nach Zuspiel von Rechtsaußen Nico Horn per Kempa das 13:10 erzielte. In Minute 40 startete die HLZ-Sieben eine Ballstafette vor des Gegners Tor. In arger körperlicher Bedrängnis spielte Mittelmann Dimitri Stukalin auf Spannekrebs nach rechts, der zu Ferdi Hümmecke an den Kreis und der weiter auf Horn nach Rechtsaußen, der dann frei zum 22:18 einnetzte. Minden verkürzte noch einmal auf 27:29 (56.), doch das brachte den Auftaktsie gder Ahlener nicht mehr in Gefahr.

"Dimas" Überraschungscoup

„Es war ein harter Arbeitssieg“, stellte Kapitän Ferdi Hümmecke fest. „Wir haben es uns schwerer gemacht als wir mussten, aber wir haben die beiden Punkte geholt. Nur das zählt.“

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