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Volleyball: 2. Bundesliga

Orderbase Volleys halten gegen Spitzenreiter Bitterfeld-Wolfen gut mit

Münster

Trotz einer 0:3-Niederlage waren die Orderbase Volleys Münster mit ihrer Leistung zufrieden. Gegen den Tabellenführer VC Bitterfeld-Wolfen hielt die Mannschaft gut mit – und schrammte nur knapp an einer Überraschung vorbei.

-jsü-

Vergebliche strecken sich Tim Wahl (l.) und Aaron Zumdick Foto: Peter Leßmann

Die Orderbase Volleys Münster mussten sich dem Tabellenführer VC Bitterfeld-Wolfen mit 0:3 (26:28; 17:25; 21:25) geschlagen geben. So weit, so wenig überraschend. Denn obwohl der Aufsteiger besonders im jüngsten Spiel gegen den ETV Hamburg bewiesen hatte, dass er in der Liga durchaus gut mithalten kann, war der etablierte Verein auf der Spitzenstation natürlich der Favorit. Das deutliche Endergebnis täuscht allerdings komplett darüber hinweg, dass die Münsteraner im dritten und besonders im ersten Satz an einer faustdicken Überraschung nur knapp vorbeischrammten.

Von Beginn des ersten Satzes an war zu spüren, dass richtig Feuer beim Team um Kapitän Moritz Lembeck drin war und sich die Mannschaft nicht einfach nur ihrem Schicksal ergeben wollte. Der Block funktionierte gut, Punkte wurden von der Mannschaft lautstark gefeiert. Die rund 240 Zuschauer in der Uni-Halle taten ihr Übriges, um für eine richtig gute Stimmung zu sorgen.

Geschlagen in der Satzverlängerung

16:15 führten die Gievenbecker vor der zweiten technischen Auszeit und konnten ihre knappe Führung auch bis in die Verlängerung verteidigen, schafften es letztendlich aber nicht, mit zwei Punkten Vorsprung den Satz für sich zu entscheiden und mussten sich doch noch mit 26:28 geschlagen geben. „Da sieht man dann doch den Unterschied“, so Trainer Kai Annacker, der dennoch voll des Lobes für seine Mannschaft war: „Unser Matchplan ist voll aufgegangen, wir konnten den Favoriten etwas ärgern.“

Der Frust über den hauchzart verlorenen ersten Satz war im zweiten Satz noch deutlich zu erkennen: Alles, was im ersten Satz so gut klappte, lief nun gar nicht mehr. 17:25 lautete das deutliche Resultat, wobei die Münsteraner sogar einige Matchbälle abwehrten und so Schlimmeres verhinderten. „Aber wir haben wieder die Kurve gekriegt“, lobte Annacker. Im dritten Satz war das Team wieder voll da und erkämpfte sich die Führung. 8:6 führten die Hausherren vor der ersten technischen Auszeit, 16:15 vor der zweiten. Doch unter dem Strich setzte sich erneut die höhere individuelle Qualität des Favoriten durch. 25:21 hieß es am Ende für die Sachsen-Anhaltiner. Die damit auch das sechste Spiel der Saison für sich entscheiden konnten.

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