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Fußball: Regionalliga West

Preußen holen noch Kok und Ghindovean, geben aber auch einen Profi ab

Münster

Darius Ghindovean kommt vom MSV Duisburg, Thomas Kok vom FK Jerv aus Norwegen – das sind die beiden Neuzugänge, die der letzte Transfertag des Winters Preußen Münster noch einbrachte. Mit Joshua Holtby gibt es aber auch einen Abgang beim Regionalliga-Zweiten.

Von Thomas Rellmann

Thomas Kok (l.) ist für das defensive Mittelfeld vorgesehen. Foto: Imago/ProShots

Zwei Neuzugänge und ein Abgang – bei Preußen Münster war am letzten Tag des Transferfensters noch mal mächtig Bewegung drin. Vom FK Jerv aus Norwegen kommt der Niederländer Thomas Kok für das defensive Mittelfeld. Außerdem wurde vom Drittligisten MSV Duisburg Darius Ghindovean für die Achterposition verpflichtet.

Der 20-Jährige ist U-20-Nationalspieler Rumäniens und kam in dieser Saison immerhin zu elf Meisterschaftseinsätzen für die Zebras, aus dessen Nachwuchs er auch stammt. In den vergangenen Wochen wurde er aber fast gar nicht mehr eingesetzt. "Darius ist ein sehr talentierter, technisch starker Spieler mit einem großen Laufvermögen. Wir versprechen uns sehr viel von ihm”, sagt Sportchef Peter Niemeyer.

Holtby nach Gladbach

Seine Verpflichtung wurde auch nötig, da Joshua Holtby mit dem Wunsch, den Club zu verlassen an Sportchef Peter Niemeyer herangetreten war. Er soll innerhalb der Regionalliga West zu Borussia Mönchengladbach II wechseln. Holtby war vor eineinhalb Jahren an die Hammer Straße gekommen. In der ersten Halbserie war er noch Stammspieler, danach zumeist Joker. Aussichten auf mehr Spiele von Anfang an sah der 26-Jährige nicht mehr. "Er ist ein ehrgeiziger Spieler, der natürlich mehr Spielzeit haben möchte. Diese können wir ihm aber angesichts der großen Konkurrenz im Mittelfeld nicht garantieren. Josh hat sich immer tadellos verhalten und sich in jedem Training voll reingehängt, sodass wir ihm keine Steine in den Weg zu legen wollen", so Niemeyer. Da der eine Transfer den anderen bedingte, ließen sich die Dinge erst auf den letzten Drücker klären.

Kok geht mit Aufstieg

Etwas leichter gestaltete sich die Sache mit Kok, dessen Vertrag beim norwegischen Zweitligisten FK Jerv mit Saisonende im Dezember auslief. 15 Monate war der 23-Jährige in Skandinavien Stammspieler und stieg sogar letztlich in die erste Liga auf. Zuvor bestritt er 74 Partien im niederländischen Unterhaus für den FC Dordrecht sowie seinen Heimatclub Willem II Tilburg, für den er vor allem in der Jugend kickte. Zwei Jahre spielte er zudem als C-Jugendlicher für den FC Antwerpen in Belgien. "Ein fußballerisch sehr starker Mittelfeldspieler mit großer Spielintelligenz. Er hat bereits auf höchstem Niveau gespielt und bringt noch mal ein Extraportion Qualität in unseren Kader", so Niemeyer.

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