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Fußball: Oberliga

Preußen II besiegt Schermbeck - jetzt wartet die Abstiegsrunde

Münster

Zum Abschluss der Oberliga-Hauptrunde überzeugte Preußen Münster II nochmal so richtig. Gegen den SV Schermbeck gab es am Donnerstagabend im letzten Spiel einen 3:0-Erfolg. Nun wartet die Abstiegsrunde – und knallharte Wochen.

Von Thomas Austermann

Jannik Borgmann (l.) setzte sich mit Preußen Münster II gegen Maik Habitz und den SV Schermbeck durch. Foto: Jürgen Peperhowe

Teil eins dieser außerordentlichen Oberligaspielzeit beendete Preußen Münster II mit einem sehr überzeugenden 3:0 (1:0) im Heimspiel gegen den SV Schermbeck. Mit 25 Punkten ziehen die Sieger in die mit elf Teams besetzte Abstiegsrunde, die schon am Sonntag startet und knallharte Wochen mit zehn Spielen parat hält. Mindestens die fünf Letztplatzierten steigen ab.

Schermbeck spielt derweil in der Aufstiegsrunde weiter – im Abendspiel waren keine Argumente dafür zu finden, warum es nicht genau andersherum ist. Denn taktisch auf der Höhe und dominierend ohne einen einzigen schwächeren Spieler waren eindeutig die Preußen in einer sehr harmonisch aufeinander abgestimmen Formation. Mit Jannik Borgmann in der Abwehr und Sturm-Solist Jan Dahlke spielten zwei Regionalliga-Akteure entscheidende Rollen.

Letztgenannter traf nach 23 Minuten aus Nahdistanz, als Kerem Sengün eine scharfe Hereingabe schlug, die Schermbeck nicht zu klären bekam. Von zwei aufs Spielerische konzentrierten Teams lag das zielstrebigere vorne. „Die ersten 35 Minuten waren mit die besten, die wir bisher gespielt haben“, sagte Trainer Kieran Schulze-Marmeling. „Der Gegner hatte keinen Zugriff auf unser Aufbauspiel.“ Borgmann löste das gut mit einigen Zuspielen, Kapitän Marius Mause besetzte immer wieder offensiv die rechte Seite und spielte sich mit Marvin Benjamins durch. Kevin Schacht malochte hinter Dahlke und spielte gute Pässe. Am Ende einer feinen Attacke hatte Mause nur im Abschluss Pech.

Konzentriert bis zum Ende

Schermbecks Torjäger Tolga Özdemir (10 Treffer) blieb insgesamt blass – erst recht nach dem zweiten Treffer, dem achten Saisontor von Nick Selutin (50.). Der schob eine Mause-Hereingabe am zweiten Pfosten lauernd über die Linie. Eine richtige Reaktion der Gäste kam nicht mehr, nicht einmal mehr musste der immer gut mitspielende SCP-Keeper Steffen Westphal richtig eingreifen. Und das gegen eine Elf, die von den letzten sechs Spielen fünf ohne ein einziges Gegentor gewonnen hatte. „Wir haben das sehr konzentriert zu Ende gespielt, ich bin echt glücklich“, sagte Schulze-Marmeling, der auch einen dritten Treffer noch bejubelte. Der eingewechselte Luis Frieling kam, bedient von Selutin und Benjamins, an den Ball, zog einmal auf und traf ( 70.). „Ich hab‘ noch ein Ziel kurzfristig – erstmals zwei Siege nacheinander landen zu können“, sagte der SCP-Trainer und wünscht sich zum Start der „Play-Downs“ am Sonntag die Premiere.

SCP: Westphal – Mause, Ter-Horst, Borgmann (66. Kourouma), Sengün – Rüschenschmidt, Di Pierro (74. Wald) – Benjamins, Schacht, Selutin (87. Gencoglu) – Dahlke (66. Frieling)

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