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Fußball: Regionalliga West

Preußen planen Jahresendspurt – doch Konkurrenz schläft nicht und verstärkt sich teilweise

Münster

Die meisten Clubs in der Regionalliga haben noch vier Partien zu bestreiten. Preußen Münster und der FC Schalke 04 II können dagegen fünfmal punkten – sie treffen am nächsten Mittwoch aufeinander in einem Nachholspiel.

Obenauf mit dem Wuppertaler SV: Marco Stiepermann, der Samstag im Preußenstadion zum 1:0 traf Foto: Jürgen Peperhowe

Offiziell stehen in der Regionalliga West noch vier Spieltage an im Jahr 2022, aber Preußen Münster und der FC Schalke 04 II haben noch fünfmal die Chance zu punkten. Für Spitzenreiter Münster bedeutet das die Aussicht, noch auf 47 Zähler vor dem Jahreswechsel zu kommen – es würde die Konkurrenz schocken. Aber auch Schalke eröffnet es die Möglichkeit, ganz nah an die Tabellenspitze zu rücken – zumal es am Mittwoch im Parkstadion gegen Ligaprimus Münster geht. Das erste Aufeinandertreffen wurde nach 27 Minuten wegen eines Unwetters abgebrochen, als die Gelsenkirchener 1:0 führten.

Aktuell dürfen sich, auch dank des 0:1-Patzers der Preußen gegen Wuppertal, sieben Teams reelle Chancen auf Rang eins ausrechnen. Natürlich hat der SCP die besten Aussichten, weil vorerst bis auf Schalke keine Top-Teams mehr warten.

7217 Zuschauer bei Heimspielen des SCP im Schnitt

Preußen Münster: Der Tabellenerste hat drei Punkte Vorsprung, ein möglicher Sieg im Nachholspiel bei9 Königsblau könnte ein Sechs-Punkte-Polster bedeuten, davor geht es aber noch nach Ahlen. Perspektive gut – allerdings spielt der SCP nur noch einmal zu Hause in diesem Jahr. Der Zuschauerschnitt von 7217 (Gesamt: 57 737) unterstreicht, dass das Aufstiegsrennen in Münster angenommen wird.

Eugen Polanski bleibt zurückhaltend

Borussia Mönchengladbach II: Nach fünf, sechs Spieltagen war mit dem Team von Trainer Eugen Polanski nicht zu rechnen. Zuletzt gab es aber vier Siege in Serie, außerdem können bis zu neun Spieler aus dem Erstliga-Aufgebot eingesetzt werden. Wie Meister in der Regionalliga geht, das zeigten die ganz jungen Fohlen bereits 2017. Der Coach spricht nicht vom Aufstieg, seine Borussia hat zudem noch drei Partien gegen Spitzenteams auszutragen – das schwerste Restprogramm des Jahres aller Vereine. Von den Profis kommen für das Spiel auf Schalke Rocco Reitz und Conor Noß dazu, Torwart Jan Olschowsky und Torben Müsel bleiben sogar für alle vier Partien.

Wuppertaler SV – Mannschaft des Stunde

Wuppertaler SV: Ex-Preußen Hüzeyfe Dogan hat als Nachfolger von Coach Björn Mehnert den WSV herangeführt – fünf Siege in Folge, dazu im Verbandspokal weiter. Sportchef Stephan Küsters wittert die Chance in diesem Aufschwung, zumal das Restprogramm des Jahres vielversprechend ist.

Alemannia muss zahlen

Alemannia Aachen: Zuletzt drei Siege und ein Remis – Interimstrainer Helge Hohl weiß den Ex-Bundesligisten anzupacken. Gerade testet Aachen den vereinslosen Rechtsverteidiger Haymenn Bah-Traore, der schon für RW Essen, Borussia Dortmund II und die SG Wattenscheid 09 spielte. Der Tabellenvierte hat ein Trainingslager in Belek im Januar gebucht. Da störte auch das Strafenpaket des Verbandes von 13 750 für Pyro-Einsatz, Becherwurf gen Linienrichter und einen Flitzers nicht. Aachen hat mit 8989 Zuschauern (Gesamt: 80 900) aktuell die beste Resonanz aller Regionalligisten.

Kaan-Marienborn beendet Zwischentief

1. FC Kaan-Marienborn: Der Aufsteiger beendete sein Zwischentief mit drei Siegen zuletzt und bleibt eine große Saison-Überraschung.

Rödinghausen geht die Luft aus

SV Rödinghausen: Viermal ohne Sieg, gebeutelt durch Verletzungen – dem Team von Trainer Carsten Rump geht gerade etwas die Luft aus.

Schalke mit einigen Optionen

FC Schalke 04 II: Freitag gegen Mönchengladbach II, Mittwoch gegen Münster, die „kleinen Knappen“ sind nach vier Siegen in Reihe oben dran. Nun geht es ans Eingemachte mit drei Akteuren aus dem Erstliga-Kader: Keeper Justin Heekeren, Sidi Sané und Mehmet Aydin.

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