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DFB-Pokal: Auslosung der 2. Runde

Preußen-Sportchef Niemeyer freut sich auf Ex-Club

Münster

Der Kracher der zweiten Runde findet zweifellos in Mönchengladbach statt, wo die Borussia den FC Bayern erwartet. Aber in Münster geht es kaum weniger aufregend zu. Nach dem Sieg im Nachsitzen gegen den wechselfreudigen VfL Wolfsburg erwischte Regionalligist Preußen Münster in Runde zwei mit Hertha BSC den nächsten Bundesligisten.

Von Thomas Rellmann

Das war der Preußenjubel beim Sieg in der Punkterunde, So darf es auch gerne im Pokal gegen die Hertha aussehen. Foto: Jürgen Peperhowe

Auch wenn Jessy Wellmer, Moderatorin der „Sportschau“ es nicht auf dem Schirm hatte, steckt in der Zweitrundenpaarung Preußen Münster gegen Hertha BSC vor allem eine spezielle Geschichte. Sportdirektor Peter Niemeyer, der bei der Pokal-Auslosung am Sonntagabend auch noch zugeschaltet war, spielte zwischen 2010 und 2015 für die Hauptstädter und unterhält weiter gute Drähte dorthin. „Für mich persönlich mit meiner Berliner Vergangenheit sicher ein besonderer Gegner“, sagte er. Mit Blick auf den Sieg gegen den VfL Wolfsburg am grünen Tisch in der Auftaktrunde lachte der 37-Jährige an: „Diesmal wollen wir es auf dem Rasen entscheiden.“ Er stellte aber gleich klar: „Nein, als Regionalligist sollten wir keine Sprüche raushauen. Wir wissen, dass wir neun von zehn Duellen verlieren würden.“

Als die Alte Dame 2009 schon mal beim SCP gastierte, war Niemeyer noch nicht an Bord. In der 1. Runde gewannen die Herthaner damals erst in der Verlängerung mit 3:1. Ob gegen das Bundesliga-Schlusslicht wieder eine Überraschung drin sitzt? „Ein schönes Los, wir freuen uns drauf“, meinte Coach Sascha Hildmann vielsagend. Routinier Alexander Langlitz hatte sich den Hamburger SV gewünscht, Aufsichtsratsmitglied Christoph Mangelmans den FC Schalke 04 – und Abwehrchef Simon Scherder eben einen von beiden. Mit den Berlinern ist der Regionalliga-Spitzenreiter aber dennoch zufrieden. „Sehr attraktiv, das wird wieder ein richtig cooles Erlebnis. Wir wollen wie gegen Wolfsburg wieder alles raushauen und versuchen, den Gegner zu ärgern. Das Stadion wird sicher wieder voll“, sagte Torwart Max Schulze Niehues. Wie viele Zuschauer reindürfen, lässt sich aktuell noch nicht sagen.

Drittligist VfL Osnabrück bekommt es am 26./27. mit dem SC Freiburg zu tun, Klassenrivale TSV 1860 München erwartet den FC Schalke 04 – und Borussia Dortmund hat ein Heimspiel gegen den FC Ingolstadt. Das Top-Duell lautet definitiv Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München.

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