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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Präsident Strässer erwartet reibungslose Jahreshauptversammlung

Münster

Erstmals hält Preußen Münster am Sonntag (11 Uhr) eine Jahreshauptversammlung im eigenen Stadion ab. Die Planungen sind abgeschlossen. Bis aufs Wetter gibt es keine Unwägbarkeiten. Präsident Christoph Strässer erläutert im Vorfeld, was er dennoch „seltsam“ findet.

Eine Viertelstunde hat Christoph Strässer für seine Rede vorgesehen. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Generalprobe lief schon mal nach Wunsch. Am Freitag vergangener Woche feierte die Marienschule die Übergabe der Abiturzeugnisse auf der Tribüne des Preußenstadions mit über 350 Gästen. Open-Air-Veranstaltungen sind gefragt. Am Sonntag geht nun die Jahreshauptversammlung des Regionalligisten an Ort und Stelle über die Bühne. Pandemiebedingt musste im Januar verschoben werden, nun setzt der SCP auf Präsenz statt digital.

„Wir haben lange überlegt, hatten verschiedene Optionen. Ich glaube aber, dass das die Beste ist“, sagt Präsident Christoph Strässer. Er erwartet rund 300 Teilnehmer. Gewählt wird der Ehrenrat, für den die bisherigen Mitglieder um den Vorsitzenden Hannes Pfeiffer erneut kandidieren. Außerdem müssen zwei Plätze im Revisionsausschuss neu besetzt werden. Gesprächsbedarf könnte es trotzdem geben. Schließlich kam die Preußen-Familie in so großer Zahl lange nicht zusammen. „Beim letzten Heimspiel gegen Oberhausen war es, völlig unabhängig von wirtschaftlichen Dingen, schon ein tolles Gefühl, wieder Fans im Stadion zu haben“, so der Clubchef. „Daher freuen wir uns alle auch auf diese Versammlung.“

Blick auch auf die Regionalliga-Saison

Die Entlastung des Vorstands erfolgt noch für die Abstiegssaison 2019/20. „Es ist eine etwas seltsame Situation, weil das nächste Geschäftsjahr ja auch bald schon endet“, sagt Strässer. „Auch wenn es einen gewissen Grad an Unübersichtlichkeit bildet, werden wir auch auf die gerade abgelaufene Spielzeit blicken.“

Eine Herzenssache ist für den 72-Jährigen die Präsentation von sozialen Aspekten wie dem auflebenden Schulprojekt oder dem neuen Präventionskonzept. „Wir werden eine Menge an Berichten haben, stellen deren Vortrag aber etwas um.“ Anträge sind bisher nicht eingegangen. Das Wetter könnte noch Komplikationen verursachen, organisatorisch jedoch steht sonst alles. „Die Vorbereitungen sind getroffen“, so Strässer, der keine technischen Probleme erwartet. Da die inhaltlichen Folien diesmal nicht an eine weiße Leinwand projiziert werden können, werden beim Einlass Handouts verteilt.

Eine Testpflicht besteht nicht, Masken (FFP2 oder medizinisch) dürfen auf dem Sitzplatz abgenommen werden. Einlass ist ab 9.30 Uhr, hier müssen sich alle Teilnehmer ausweisen und per Luca-App oder mit einem Formular einloggen. Als Parkplätze stehen P3 und P4 zur Verfügung.

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