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Fußball: Regionalliga

Rot-Weiß Ahlen schließt vor dem Heimspiel eine Lücke im Kader

Ahlen

Der Wuppertaler SV und Fortuna Köln wurden hoch gehandelt, galten als Top-Teams, als Favoriten auf die vorderen Plätze in der Regionalliga. Fortuna Düsseldorf II, Heimgegner Nummer zwei von Rot-Weiß Ahlen, kommt heute als aktuelle Spitzenmannschaft. Aber die liegen den Rot-Weißen gerade. „Ja, können wir“, bestätigt Trainer Andreas Zimmermann gut gelaunt. Auch weil Stürmer Terence Groothusen verpflichtet wurde

Von Uwe Niemeyer

Besser spät, als nie. Foto: Marc Kreisel

Der Wuppertaler SV und Fortuna Köln wurden hoch gehandelt, galten als Top-Teams, als Favoriten auf die vorderen Plätze in der Regionalliga. Fortuna Düsseldorf II, Heimgegner Nummer zwei von Rot-Weiß Ahlen, kommt am Samstag (14 Uhr) als Top-Team, rangiert tatsächlich ganz vorne. Aber Spitzenmannschaft können die Rot-Weißen aktuell. „Ja, können wir“, bestätigt Andreas Zimmermann mit einem Grinsen.

Der Trainer ist vor dem fünften Spiel in zwei Wochen guter Dinge. Dazu hat auch das Remis in Köln beigetragen, als sein Team 117 km abspulte, sich 98 Minuten wehrte und sich den Punkt verdiente. „Einmal müssen sie noch ans Limit. Dann können sie in die Eistonne“, geht es humorvoll weiter.

Groothusen - der Stürmer mit Wucht und Präsenz ist da

Was wohl auch damit zusammenhängt, dass Zimmermann einen Namen, besser eine Position, von seinem Wunschzettel streichen kann. Denn am Donnerstagabend unterschrieb Terence Groothusen wie erwartet (wir berichteten bereits) ein Arbeitspapier an der Werse – und damit der lang ersehnte Mittelstürmer mit Wucht und Präsenz. Ob er allerdings schon am Samstag präsentiert wird, bleibt abzuwarten. „Das wird eng. Im Moment und vor Ablauf der Wechselfrist herrscht Hochbetrieb auf der Passstelle“, gewährt Zimmermann einen Einblick.

Bestnoten für Angreifer Pihl in der Abwehr

Somit gilt es, sich auf die vorhandenen Kräfte zu konzentrieren. Beispielsweise auf Mike Pihl. Eigentlich Offensivkraft, wurde er in Köln für Daniel Francis (weiterhin auf Länderspiel-Tour) zum Außenverteidiger umfunktioniert. „Er hat das super gelöst“, lobte ihn der Coach. Was auch für Rene Lindner galt, der in der Pause Kevin Kahlert ablöste. Er steht auch parat, wenn der Kapitän am Samstag passen muss. Kahlert musste im Südstadion nicht zum ersten Mal wegen Oberschenkelproblemen vorzeitig raus. Die Frage nach einem eventuell nicht optimalen körperlichen Zustand erteilt der Coach eine Absage. „Ich kenne Kalle noch aus Alt-Glineke. Da hatte er sechs Kilo mehr drauf. Er ist fit, spürt nur eben die Belastung.“ Aber auch sein Mitspieler geht von einem Mitwirken aus. „Wenn es darauf ankommt, ist er da“, versichert Gianluca Marzullo. Auch Dimitrios Ioannidis steht nach abgelaufner Sperre zur Verfügung.

Denn es kommt darauf an. Mit Fortuna Düsseldorf stellt sich eine clevere Mannschaft vor. Eine, die sich nicht aus der Bahn werfen lässt. Gegen den SV Rödinghausen verdauten die Rheinländer einen frühen 0:1-Rücktand (4.), lauerten auf ihre Chance – und gewannen.

Trainer Andreas Zimmermann registriert die Entwicklung in seinem Team

So wünscht sich Zimmermann auch seine Elf. „Wir müssen dahin kommen, dass wir auch nach einem Rückstand weiter unseren Plan verfolgen. Aber das regeln die Jungs schon. Sie sind schon einen Schritt weiter.“ Das Köln-Spiel ist dafür ein aktueller Beleg. Und dafür, dass RWA Top-Teams kann.

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