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Fußball: Regionalliga

RW Ahlen bleibt in den Ansätzen stecken

Ahlen

Der Wille war ihnen nicht abzusprechen. Allein es fehlte an Mitteln und Möglichkeiten, die Zweite des 1. FC Köln vor Probleme zu stellen. Die hingegen offenbarten sich bei Rot-Weiß Ahlen insbesondere in der Deckung. Das muss schon am Mittwoch besser werden.

-mak-

Unterlegen: So wie es hier im Duell Mike Pihl zahlenmäßig erging, spielten sich auch die 90 Minuten im Wersestadion ab. Foto: Marc Kreisel

Freitagabend, Flutlicht – Festung Wersestadion! Auf der einen Seite das Team von Rot-Weiß Ahlen, das zu Hause noch keine Niederlage einstecken mussten. Auf der anderen Seite mit der U23 des 1. FC Köln die stärkste Reserve-Mannschaft der Regionalliga West. Es war also alles angerichtet für einen spannenden Fußballabend. Nach einem munteren Spielchen stand unter dem Strich eine bittere und verdiente 2:6-Niederlage für die Rot-Weißen.

„Wir wussten, dass die Kölner brandgefährlich sind, die brauchen einfach wenig Chancen“, hatte Trainer Andreas Zimmermann schon eine Ahnung und hob daher warnend den Zeigefinger. Die Rot-Weißen gingen früh mit 1:0 in Führung, die Gäste drehten nur kurze Zeit später den Spieß um. „Nach dem 1:3 war es schwer, wieder zurück zukommen. Wir haben kurz vor der Pause den Anschlusstreffer geschafft. Das war gut“, schaute Zimmermann auf eine aufreibende erste Hälfte zurück.

RW-Trainer Andreas Zimmermann nach der 2:6-Abreibung

„Unser Team hat sich in der Halbzeit viel vorgenommen, bekommt dann direkt ein weiteres Gegentor“, ärgerte sich Kapitän Kevin Kahlert, der zur Stabilisierung der Abwehr eingewechselt wurde. Positiv war es, dass die Hausherren nicht aufgaben und weiter ihre Chancen suchten. Negativ allerdings, dass es der Reserve des Bundesligisten vom Rhein viel zu leicht gemacht wurde, um weitere Treffer zu generieren. „Das war schon ein hartes Ding, die Kölner waren stark, da müssen wir uns erstmal schütteln. Das Spiel muss genau analysiert werden und dann geht es weiter“, wirkte Zimmermann nach der Partie schon wieder gefasst und richtete den Blick auf die nun folgende Aufgabe im Westfalenpokal bei Westfalia Rhynern. Am Mittwoch – wieder unter Flutlicht – ist seine Elf Favorit und kann bei ihren Fans, die bis zum Ende weiter hinter ihrer Mannschaft standen, einiges an Wiedergutmachung betreiben.

Am Mittwoch wartet Rhynern im Westfalenpokal

Die Festung Wersestadion ist gefallen, die Serie gerissen. Nun gilt es, ab dem nächsten Heimspiel gegen die zweite Mannschaft vom Borussia Mönchengladbach (30. Oktober, 14 Uhr) möglichst eine neue positive Serie zu starten.

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