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Volleyball: Bundesliga Frauen

Sara Dukic bleibt der Pechvogel des USC Münster

Münster

Es war der Schreckmoment zum Jahresausklang: Sara Dukic verletzte sich in der Partie bei den Roten Raben Vilsbiburg in Satz eins am Knie, wurde mit einer Trage vom Platz getragen. Für die Mittelblockerin des USC Münster ist es die vierte Blessur binnen sechs Monaten – und eine mit Folgen.

Von Henner Henning

Sara Dukic (r.) bleibt der Pechvogel des USC. Die Mittelblockerin wird wegen einer Knieblessur länger fehlen. Foto: Jürgen Peperhowe

Sara Dukic dürfte froh sein, dass das Jahr 2021 ein Ende gefunden hat. Im Sommer verletzte sich die Slowenin bei ihrer Nationalmannschaft an dem einen Knöchel, kurz nach ihrer Ankunft beim USC Münster zog sie sich dann im Training eine Bänderverletzung in dem anderen Sprunggelenk zu. Vor dem Gastspiel Ende Oktober in Aachen brach sich sie den Daumen, zwei Tage vor Silvester beim 2:3 in Vilsbiburg schied die Mittelblockerin in Satz eins mit einer Knieverletzung aus. Ein bitterer Ausstand aus dem Jahr, Dukic bleibt der Pechvogel in den Reihen des Volleyball-Bundesligisten.

„Das tut mir leid für Sara, sie war gut in Schuss“, sagt Trainerin Lisa Thomsen, die wohl in den kommenden sechs bis acht Wochen auf Dukic verzichten muss. Zwar lassen erste Untersuchungen der 25-Jährigen, die sich in ihrer Heimat befindet und dort die Teamärztin ihres Nationalteams konsultierte, hoffen, dass die Blessur nicht so schwerwiegend wie befürchtet ist. Eine genaue Diagnose verkündet der Verein erst, wenn sich Mannschaftsarzt Dr. Stephan Maurer ein Bild gemacht hat.

Auch Wezorke fehlt

Mit Dukic fehlt zur Wiederaufnahme des Trainings – nach dem Vilsbiburg-Spiel gab es vier Tage lange „nach hoher körperlicher und mentaler Belastung“ (Thomsen) die „nötige Pause“ – die zweite von drei Mittelblockerin. Denn schon in Niederbayern hatte Barbara Wezorke passen müssen, sie hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und ist noch bis Samstag in Quarantäne. Ob sie dann direkt wieder unter Volllast mitmischen kann, bleibt abzuwarten. Wie auch die Verfügbarkeit von Youngster Maya Sendner (VC Olympia Münster), die in Vilsbiburg bereits im Kader gestanden hatte und nun häufiger dabei sein könnte. Der Austausch und Gespräche mit ihrem Trainerkollegen Justin Wolff, der die Talente vom Bundesstützpunkt betreut, laufen. „Maya könnte uns sicher helfen, für sie wäre das eine große Chance“, sagt Thomsen, die auch weiß, dass Sendner für den Zweitligisten eine wichtige Stütze ist.

Thomsen: „Volles Brett“ in Trainingswoche

Ungeachtet aller personeller Fragezeichen will Thomsen die Trainingswoche „volles Brett“ durchziehen, dem Team stehen neben Ball- auch intensive Krafteinheiten sowie ein sportpsychologischer Workshop ins Haus. Nach dem freien Wochenende rückt die Partie (12. Januar) beim Schlusslicht VC Neuwied in den Fokus, die den Auftakt in „richtungsweisende Wochen“ mit vier Spielen im Januar bedeutet.

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