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Volleyball: Bundesliga Frauen

Scholten lernt besonders viel von USC-Trainerin Thomsen

Münster

Für Iris Scholten sollte es ein kleines Trostpflaster gewesen sein. Die Niederländerin, die vor der Saison aus Straubing zum USC gewechselt war, wurde auf Seiten des USC zur wertvollsten Spielerin gekürt. Die 22-Jährige ist derweil voll des Lobes für die Arbeit von Trainerin Lisa Thomsen – Niederlage hin oder her.

Von Alexander Heflik

Ab durch die Mitte: Iris Scholten greift an, Suhl stellt den niederländischen Block mit Annick Meyers und Laura de Zwart. Foto: Jürgen Peperhowe

„Das war ein Auf und Ab, aber aus diesem Spiel können wir eine Menge lernen“, sagte Iris Scholten, Neuzugang aus Straubing, direkt nach der Partie. Manches war schon ganz gut, einiges eben auch nicht. Lernstandserhebung beim USC: Wir sind mittendrin im Prozess der sportlichen Weiterbildung.

Scholten zeigt sich

Wann immer die Gastgeberinnen in dieser Partie am Drücker waren, hatte die Niederländerin ihre Hände im Spiel. Auch Trainerin Lisa Thomson sah in den Aktionen von Scholten das, was sie häufiger sehen wollte: Widerstand gegen einen Gegner aus Suhl, der seine individuellen Vorteile letztlich ausspielen konnte.

„Ich bin enttäuscht, dass wir nicht wenigstens den ersten Satz gewonnen haben“, erklärte Scholten. „Dieser Satz war okay von uns.“ Der USC habe den entsprechenden Matchplan gehabt, wie Suhl zu knacken gewesen wäre. Aber das Rätsel blieb auch für die 22-Jährige bestehen. „Wir haben eigentlich keine großen Fehler gemacht“, sagte sie. Dennoch stand am Ende eine deutliche 0:3-Heimniederlage zu Buche. Scholten und ihre Mitstreiterinnen wollen sich davon nicht aus der Bahn werfen lassen, die Formation sei eben aktuell noch in der Entwicklung.

„Sind auf einem guten Weg“

Und dann packe die Niederländerin mit der Nummer 6 noch ein Kompliment für die Trainerin aus: „Ich denke ja, wir sind auf einem guten Weg. Wir lernen gerade individuell viel von Lisa.“ Lisa Thomsen, die die Mannschaft auf Vorderfrau bringen will, ein Projekt, das nicht flugs endet. Scholtens Fazit: „Von ihr habe ich in der kurzen Zeit mehr gelernt als in den letzten drei, vier Saisons zusammen.“

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