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Fußball: Bezirksliga

So langsam dürfen Punkte her für Kobbo Tecklenburg

Tecklenburg

Ein einziger Punkt steht nach fünf gespielten Partien auf dem Bezirksliga-Konto von Kobbo Tecklenburg. Spielertrainer Julian Lüttmann muss mit seinem Team nun dringend anfangen zu punkten - am besten schon gegen den SV Mesum II.

Von Camillo von Ketteler

Mergim Selimi (links) und der TuS Graf Kobbo Tecklenburg treffen am Sonntag auf den SV Mesum II. Foto: Stefan Daviter

Mit dem 1:1-Unentschieden bei der DJK Arminia Ibbenbüren sammelte der TuS Graf Kobbo Tecklenburg am vergangen Sonntag den ersten Punkt der laufenden Bezirksliga-Saison. Der sportliche Aspekt verlor in Ibbenbüren jedoch größtenteils an Bedeutung, als Kobbos Mittelfeldmann Till Guttek in der 55. Minute benommen ausgewechselt werden musste und zur Sicherheit mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Guttek geht es besser

Inzwischen geht es Guttek besser. „Er hat eine Gehirnerschütterung, das ist natürlich sehr unangenehm. Aber soweit geht es ihm ganz gut“, sagt Kobbos Spielertrainer Julian Lüttmann. Für die anstehende Heimpartie gegen die Zweitvertretung des SV Mesum (Sonntag, 15 Uhr) steht er jedoch genau so wenig zur Verfügung, wie Mika Becker (Schambeinentzündung) und der noch angeschlagene Berkant Samanci.

Hinter den Ansprüchen zurück

„Für uns ist in jedem Spiel was drin, wir müssen uns nicht verstecken“, sagt Lüttmann vor der anstehenden Begegnung mit dem Tabellenvierten, „wir haben gegen den Borghorster FC ja eine gute Leistung gezeigt und hätten was mitnehmen müssen.“ Der 39-Jährige spricht vom Duell mit dem Tabellenführer, gegen den vor guten zwei Wochen tatsächlich mehr drin gewesen wäre, als die späte 0:1-Niederlage. Das bringt dem Grafen aber nichts, Status Quo ist der sechzehnte Tabellenplatz – und ein einziger Punkt aus fünf Spielen. „Das ist natürlich deutlich zu wenig“, sieht sich Lüttmann hinter den eigenen Ansprüchen zurückliegen.

Ein weiterer starker Gegner wartet

Mit dem SV Mesum II kommt nun ein weiterer starker Kontrahent. „Die stellen gerne Spieler von oben ab, das ist ein unangenehmer Gegner“, weiß Lüttmann. Fußballerisch gut und äußerst robust erwarte er den Vierten, gegen den Kobbo nun dringend punkten will. „Den Druck haben wir uns durch die Ergebnisse selbst auferlegt, besonders das Unentschieden letzte Woche tat weh“, sagt er mit Blick auf das 1:1 in Ibbenbüren, „aber wir hatten auch gute Spiele und müssen jetzt in die Spur kommen. Ich glaube, dass man in dieser Liga gegen jeden gewinnen kann.“
Besser wäre es, stehen die Tecklenburger doch aktuell auf einem Abstiegsplatz, den sie schnellstmöglich verlassen wollen. „Das Ziel ist es über den Strich zu kommen“, gibt Lüttmann den Kurs vor. Ein erster Saisonsieg würde helfen – die nächste Chance dazu gibt es nun gegen Mesum.

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