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Fußball: Regionalliga West

Spitzenreiter Preußen erwartet Schlusslicht Homberg mit neuen Personalentwicklungen

Münster

Jetzt wird der Aufstiegskampf richtig spannend. Preußen Münster ist weiter Erster und hat diesmal den Letzten zu Gast. Doch Vorsicht: Der VfB Homberg ärgerte die Adler im Hinspiel schon und machte zwei anderen Top-Clubs das Leben ebenfalls extrem schwer.

Von Thomas Rellmann

Im Hinspiel mussten sich Robin Ziegele (M.) und Jannik Borgmann (r.), die sich beide wieder fit meldeten, mit einem 2:2 in Homberg zufriedengeben. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Regionalliga West macht zwischen Platz acht und neun einen Cut. Elf Punkte trennen die obere und die untere Region. Preußen Münster hat von den zehn Partien gegen die „bessere“ Hälfte nur zwei gewonnen. In den 19 Begegnungen gegen den Rest siegten sie 16-mal und verloren nie. Insofern ist es ein gutes Vorzeichen, dass nun vier Vergleiche mit Teams, die gegen den Abstieg kämpfen, folgen. Los geht’s am Samstag gegen den VfB Homberg (14 Uhr) – doch gerade gegen das aktuelle Schlusslicht leisteten sich die Adler in der Hinrunde ein mageres 2:2.

Hildmann hofft auf „5000, 6000 Zuschauer“

„Ich rechne mit einem sehr motivierten Gast, der das Spiel voll mitnehmen und genießen möchte“, sagt SCP-Trainer Sascha Hildmann. „5000, 6000 Zuschauer erwarte ich schon. Wir sind gewarnt.“ Nicht nur ihn ärgerten die Duisburger ja schon, sondern auch Fortuna Köln und Essen.

Womit wir mitten im Titelrennen wären. „Interessiert mich nicht“, sagt der Pfälzer – konfrontiert mit dem RWE-Ausrutscher in Ahlen am Mittwoch – halb lachend, halb schroff. Der 49-Jährige war weder vor Ort noch schaute er sich den Stream an. „Im Stadion hätte ich mich zu sehr aufgeregt. Ich habe dann aufs Halbzeitergebnis geschaut und wollte erst nach Abpfiff wieder nachsehen. Aber dann kamen auf einen Schlag zahlreiche Nachrichten an.“

Klassenerhalt kaum zu schaffen

Münsters Chancen haben sich in den vergangenen eineinhalb Wochen zweifellos verbessert, noch immer steht Platz eins. „Aber das blenden wir aus“, sagt Hildmann. Im Grunde hat er mit der Zusammenstellung einer Anfangsformation für Samstag auch genug zu tun. Denn das Personalkarussell ist weiter mächtig in Bewegung. Neuester Pechvogel ist Simon Scherder, der sich beim mühsamen 1:0 in Düsseldorf am Sonntag einen Riss auf dem Fuß zuzog und mit sieben Stichen genäht werden musste. Keeper Max Schulze Niehues und Gerrit Wegkamp sind nach ihren Corona-Infektionen noch nicht wieder freigetestet, Nicolai Remberg ist gelbgesperrt.

Sascha Hildmann

So viel zu den Hiobsbotschaften. Doch es gibt auch Hoffnung. Robin Ziegele ist gesund und ersetzt wieder Scherder. Auch Jan Dahlke kehrt zurück. Manuel Farrona Pulido und Thorben Deters haben weiter aufgeholt nach ihren längeren Auszeiten. Auch Jannik Borgmann hat sich zurückgemeldet. Alle drei kommen aber eher als Joker in Frage. Diese Rolle nahm zuletzt Torjäger-Talent Deniz Bindemann mehrmals ein. Ob er diesmal in der Startelf, in der er noch nie in dieser Saison stand, zum Zug kommt, lässt Hildmann offen. „Eine Chance hätte er verdient. Ich sehe ihn aber am stärksten in der Sturmmitte.“ Dort begann jüngst noch Alexander Langlitz. Womöglich findet sich aber auch für beide ein Plätzchen.

SCP: Dedovic – Schauerte, Ziegele, Hoffmeier, Thiel – Klann – Ghindovean, Schwadorf – Teklab, Bindemann, Langlitz

Liveticker aus dem Stadion ab 13.30 Uhr:

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