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Reiten: Bundesnachwuchschampionate

Team Westfalen mit Theresa Koch holt noch Bronze

Kreis Warendorf

Im Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit holte das Team Westfalen mit Theresa Koch vom RV Rinkerode die Bronzemedaille. Mannschaftsleiterin Anna Roggenland hatte eine junge Equipe beisammen. Besonders gut waren die Leistungen in der Dressur.

Tolle Kulisse auf dem Militaryplatz des DOKR: Sina Brügger vom RV St. Hubertus Ascheberg mit Next Generation und Theresa Koch vom RV Rinkerode mit Vive being B (kleines Bild) landeten mit dem Team Westfalen in der Pony-Konkurrenz auf Platz drei. Foto: Penno

Während die „Großen“ bei den Olympischen Spielen um Medaillen kämpfen, hat sich der Nachwuchs in Warendorf getroffen, um die Sieger im Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit und Springreiten zu ermitteln. In der Abteilung Ponys wiederholte der Landesverband Hannover seinen Vorjahreserfolg, das Team aus Westfalen holte Bronze. In der Abteilung Pferde gewann erstmals eine Mannschaft aus Hessen.

Das Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit, das bereits seit 1989 ausgetragen wird, setzt sich aus Theorie, Vormustern und den drei Reitdisziplinen Dressur, Springen und Geländeritt zusammen. In der Vielseitigkeit spielt aber auch die reiterliche Fitness eine Rolle. Diese wurde in einem 3000-Meter-Lauf überprüft, der in maximal 20 Minuten zu bewältigen war, um zu bestehen. Die Teilnahme war Pflicht, allerdings hatte das Ergebnis auf die Wertung keinen Einfluss.

Theresa Koch vom RV Rinkerode mit Vive being B Foto: R. Penno

Mit dem Gewinn der Abteilung Ponys sicherte sich der Landesverband Hannover nach den beiden Goldenen Schärpen den dritten Sieg in Folge in einer Bundesveranstaltung für den Vielseitigkeitsnachwuchs. Das Team sammelte 372,1 Punkte. Dahinter beendeten gleichauf mit 354,7 Punkten die Mannschaften aus Sachsen und Westfalen das Bundesnachwuchschampionat, wobei die Sachsen wegen der in der Summe besseren Geländenoten die Silberschleifen mit nach Hause nehmen durften. Zum Team Westfalen gehörte Theresa Koch vom RV Rinkerode mit Vive being B.

„Damit habe ich nicht gerechnet, noch Bronze zu gewinnen. Und dann fehlten auch nur 0,1 Punkte zu Silber“, erklärte Anna Roggenland, Teamleiterin der Westfalen. Sie hatte eine junge Mannschaft am Start, bei einigen Reiterinnen fehlte die Routine. Die Dressur war richtig gut. Aber auch die anderen Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Das beste Westfalen-Einzelergebnis ging auf das Konto von Sina Brügger aus Ascheberg mit Next Generation. Sie erhielt die Bestnote 9,2. Lina Jablonski (Nottuln), die nach der Dressur noch an der Spitze lag, wurde mit Sandro Vierte (WN 8,7). In der Einzelwertung der Pony-Konkurrenz belegte Sina Brügger mit Next Generation mit 126,1 Punkten Platz zwei.

Team Westfalen mit Anna Löfken

Mit weniger als vier Punkten Vorsprung verwies bei den Pferden das hessische Team die Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern auf Platz zwei und aus Hannover auf Rang drei. Das Team Westfalen mit Anna Löfken (RV Telgte-Lauheide) und Out of the Blue wurde Neunter.

Das HGW-Bundesnachwuchschampionat Springen hat in diesem Jahr wegen der Pandemie unter etwas anderen Bedingungen stattgefunden als gewohnt. Statt eines Hallenturnieres, das eigentlich im März in Warstein stattfinden sollte, mussten sich die Teilnehmer am Wochenende auf ein Turnier auf dem großen Championatsplatz am Bundesstützpunkt in Warendorf einstellen. Der Sieg ging an Matthies Rüder von der Insel Fehmarn nach einer Finalprüfung mit Pferdewechsel.

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