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Volleyball: Regionalpokal

Tecklenburger Land Volleys verpassen DVV-Hauptrunde

Tecklenburger Land

Erst im Finale des Regionalpokalturniers in eigener Halle unterlagen die Tebus TSV Giesen Grizzlys II. Damit verpassen sie die Qualifikation zur ersten Runde des DVV-Pokals. 

Von Alfred Stegemann

Gegen DJK Kolping Northeim war die Blockarbeit der Tebus um Jonathan König (von links), Fabian Niemöller und Mario Helmich richtig gut. Gegen die Giesen Grizzlys mussten die Tebus dann die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Foto: ast

Knapp verpasst haben die Tecklenburger Land Volleys die Chance, im Herbst in eigener Halle gegen den amtierenden Deutschen Volleyball-Meister, die Berlin Recycling Volleys, anzutreten. Der Titelträger wäre der Gegner in der ersten Runde des DVV-Pokals gewesen. Die aber haben die Tebus nicht erreicht. Beim Regionalpokalturnier am Samstag in eigener Halle stießen sie zwar ins Endspiel vor, unterlagen hier aber den TSV Giesen Grizzlys II in zwei Sätzen und schieden aus dem weiteren Pokalwettbewerb aus. So ganz unzufrieden war Tebu-Trainer Andreas Gartemann nicht. „Natürlich hätte ich gerne gewonnen“, äußerte er, „aber Giesen war schon richtig stark. Man hat gesehen, dass sie in der Vorbereitung weiter sind als wir. Aber wir haben uns gut verkauft, haben uns von Satz zu Satz gesteigert. Motivation und Kampfgeist stimmten. Deshalb war es kein enttäuschender Auftritt von uns.“

Gartemann wagte  Experimente

Aus Urlaubs- und beruflichen Gründen fehlten zuletzt immer wieder verschiedene Spieler. Das machte sich auch am Samstag bemerkbar, da in einigen Szenen die Homogenität fehlte. Die Bundesliga-Reserve wurde in der Vergangenheit systematisch aufgebaut. Die Truppe ist seit Jahren zusammen, trumpfte entsprechend eingespielt auf.
Da einige Urlauber erst am späten Freitagabend zurückgekehrt waren, gab Andreas Gartemann allen Spielern Einsatzzeiten und wagte im ersten Duell gegen DJK Kolping Northeim einige Experimente. So agierte Jonathan König auf der für ihn ungewohnten Diagonalposition. Auch Paul Boss und Patrick Hofschröer, der sein Comeback feierte, wussten zu gefallen. Am Zweisatzsieg von 25:18 und 25:19 gab es letztlich nichts zu deuteln.

Am Ende setzt Giesen sich durch

Erwartungsgemäß blieben auch die TSV Giesen Grizzlys II mit 2:0 gegen den VC Osnabrück siegreich, so dass die beiden Drittligisten ins Finale einzogen. Hier zeigten die Grizzlys ihre ganze Klasse, spielten nahezu fehlerfrei. Die Tebus auf der anderen Seite wirkten nicht ganz so konstant. Zudem hatten sie lange Zeit große Mühe mit dem überragenden Giesener Diagonalangreifer Jannik Lehmann. Zwar blieb es bis zum 6:6 im ersten Satz ausgeglichen, dann zogen die Gäste auf 11:6 davon. Dem hatten die Tebus nicht mehr viel entgegenzusetzen. Nach 23 Minuten hieß es 17:25. Durchweg eng blieb es im zweiten Satz. Bis zum 19:21 betrug der Rückstand höchstens zwei Punkte. Letztlich setzte sich Giesen in einem insgesamt hochklassigen Spiel mit 25:22 durch. Bevor am 16. Oktober die Meisterschaft beginnt, testen die Tebus noch einmal in zwei Wochen bei einem mit Zweit- und Drittligisten besetzten Turnier in Bielefeld.

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